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Zimmerei mit neuer Lagerhalle

Das Material der Zimmerei Hirschi in Trub muss bald nicht mehr Schnee und Regen trotzen. Jürg Hirschi will eine Lagerhalle bauen.

«Der Platz, den wir zur Verfügung haben, ist seit jeher sehr beschränkt», sagt Jürg Hirschi, Geschäftsführer der Zimmerei Hirschi in Trub. Neben dem Standort im Sägebödeli, ist das Unternehmen auf dem ehemaligen Blunier-Areal, das von der Fürst Immobilien AG aufgekauft wurde, eingemietet.

Das Areal liege zu weit weg vom Firmensitz, findet Hirschi. Auch den Mietvertrag bezeichnet der Inhaber als «ungünstig».

Ein Raum für vieles

Das Material lagerten die Mitarbeiter bis anhin auf einem Kiesplatz gegenüber der Zimmerei. «Wir haben keinen Unterstand und müssen immer alles abdecken», sagt Hirschi. Das Abdecken aber koste, ebenso das Schneeräumen auf dem Platz im Winter. Des Weiteren komme unter freiem Himmel ein Qualitäts- und Matrialverlust hinzu, merkt Hirschi an. Um das Problem zu lösen, will der Geschäftsführer auf dem Kiesplatz eine geschlossenen Lagerhalle bauen. Auf 720 Quadratmetern wird die Firma in Zukunft ihr Material unterstellen können.

Die Halle hat viele Vorteile. Die Zimmerei wird nicht nur durch einen gedeckten Raum ergänzt, auch für die Produktion entstehen neue Möglichkeiten. «Heutzutage ist es wichtig, dass der Arbeitsaufwand auf der der Baustelle möglichst gering ist»,erklärt der Firmenchef. Die Kunden wollten ihre Aufträge in immer kürzerem Zeitraum erledigt sehen. «Wir sind schneller und preiswerter, wenn wir mehr Produkte in der Werkstatt anfertigen können.» Für die zusätzlichen vorfabrizierten Gebäudeteile wird die neue Lagerhalle Platz bieten.

Der Ein-Mann-Betrieb

Jürg Hirschi hat die Firma vor elf Jahren als ein-Mann-Betrieb gegründet. Der aus Trubschachen stammende Geschäftsführer hatte sich zuerst in seinem Heimatdorf eingemietet bis er nach Trub kam. Am jetzigen Standort der Zimmerei Hirschi war früher das Unternehmen Bickel- Holzbau angesiedelt. Als sich die Firma auflöste, übernahm Hirschi deren Angestellten. Mittlerweile beschäftigt er an die 20 Leute, darunter 4 Lehrlinge. Keine Expansion geplant Er müsse auch weitere Parkplätze errichten, sagt Hirschi. Dies sei die Bedingung bei einem Neubau. Der neuen Lagerhalle liegen aber keinen Expansionsabsichten zugrunde. «Wir wollen vorderhand mit unseren bisherigen Leuten arbeiten, betont Hirschi. Mit dem Umbau würden sie lediglich die neuen Bedürfnisse des gewachsenen Unternehmens nachvollziehen. Über die Kosten schweigt er sich derweil aus.

Nur: «Es ist kein Luxus- sondern ein Zweckbau.» Die Bauarbeiten sollen Mitte November beginnen und etwa zwei Monate in Anspruch nehmen.

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