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Wo Zwölfischlägel Weihnachten feierte

«Zwölfischlägels Weihnachtsfeier» ist eine bekannte Geschichte des Emmentaler Schriftstellers und Lehrers Simon Gfeller. Sie basiert auf einem Schüleraufsatz und somit auf einer wahren Begebenheit. Ein Augenschein am Originalschauplatz.

Die beiden Brüder Oswald (links) und Alfred Bärtschi vor dem Bauernhaus, in dem einst der Vagabund mit dem Übernamen Zwölfischlägel an Weihnachten Aufnahme fand.
Die beiden Brüder Oswald (links) und Alfred Bärtschi vor dem Bauernhaus, in dem einst der Vagabund mit dem Übernamen Zwölfischlägel an Weihnachten Aufnahme fand.
Andreas Marbot
Walter Bärtschi im Alter von rund 75 Jahren mit Pfeife und Hörgerät.
Walter Bärtschi im Alter von rund 75 Jahren mit Pfeife und Hörgerät.
Andreas Marbot
In dieser Stube wurde bereits vor hundert Jahren Weihnachtengefeiert; damals freilich sah der Raum noch anders aus.
In dieser Stube wurde bereits vor hundert Jahren Weihnachtengefeiert; damals freilich sah der Raum noch anders aus.
Andreas Marbot
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Es ist wohl eine der berührendsten Weihnachtsgeschichten in der deutschsprachigen Literatur, die Erzählung vom Landstreicher, der an einem kalten Winterabend bei einer Emmentaler Bauernfamilie Unterschlupf findet und erstmals in seinem Leben an einer Christnachtfeier teilnehmen darf. Die Geschichte heisst «Zwölfischlägels Weihnachtsfeier», entstand 1914 in der Schriftsprache und erschien 1918 auch noch in der berndeutschen Variante. Ihr Verfasser ist Simon Gfeller, nebst Jeremias Gotthelf der bedeutendste Prosadichter des Emmentals.

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