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Wo die «Bösen» wirklich schwingen

Wenn vom Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2013 die Rede ist, dann stets von Burgdorf, dem Austragungsort. Das ist eigentlich falsch. Der Grossteil des Festgeländes, so auch das grösste Sportstadion der Schweiz, steht auf Kirchberger Boden.

Blick Richtung Kirchberg: Die Eystrasse bildet die March zwischen Burgdorf und Kirchberg, letztere ist die heimliche Gastgebergemeinde des diesjährigen «Eidgenössischen».
Blick Richtung Kirchberg: Die Eystrasse bildet die March zwischen Burgdorf und Kirchberg, letztere ist die heimliche Gastgebergemeinde des diesjährigen «Eidgenössischen».
Walter Pfäffli

Seit Wochen geht es durch die Medien. Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (Esaf) findet vom 30.August bis 1.September in Burgdorf statt. In Burgdorf? Nun ja, nicht ganz. Wenn man es genau nimmt, werden die «Bösen» in der Nachbargemeinde im Sägemehl kämpfen.

Der Grossteil des 70 Hektaren grossen Festgeländes befindet sich nämlich in Kirchberg, schätzungsweise gut zwei Drittel. Dazu gehört fast die ganze Arena inklusive Schwingplatz, nur die Haupttribüne steht noch auf Burgdorfer Boden. Die Eystrasse bildet die Grenze, die das Gelände trennt. Auf Kirchberg entfallen neben dem Grossteil der Arena das Public Viewing, die sieben Festzelte, das VIP-Zelt sowie der Caravan- und Zeltplatz, auf Burgdorf die TV-Arena, die Gabenbeiz, das Steinstoss-Gelände, die Munibar und freilich der Festumzug.

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