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Wahlen: Wird der freie Sitz besetzt?

Ein Wahlkampf für die Urnenwahlen ist in Zielebach in weiter Ferne, die Gemeinde kämpft vielmehr darum, überhaupt die fünf Gemeinderatssitze besetzen zu können. Ist eine Fusion unausweichlich?

Langnau wählt am 3.November das Parlament und die Exekutive, der Wahlkampf ist entzündet. Am anderen Ende des Emmentals, in der 330-Seelen-Gemeinde Zielebach, stehen gemäss Reglement ebenfalls Wahlen der Gemeindebehörden für die Legislatur 2014 bis Ende 2017 an. Die Urnenwahl für den Präsidenten und die Gemeinderäte ist auf den 24.November angesetzt, allfällige Stichwahlen auf den 15.Dezember – angekündigte Wahlen, die am Ende gar nie stattfinden werden? In Zielebach wird man froh sein dürfen, wenn sich überhaupt genügend Kandidaten finden, die die fünf Gemeinderatssitze haben wollen.

Denn bereits heute sind, den Präsidenten miteingerechnet, nur vier Sitze besetzt, einer ist vakant. Es zeichnen sich stille Wahlen ab. Davon geht auch Gemeindepräsident Hans Ulrich Käser aus. «Dass es mehr Bewerber als Sitze gibt, glaube ich nicht», sagt der 64-jährige Pensionär, der gleichzeitig der örtlichen SVP vorsteht. Käser will sich nochmals für das Gemeindepräsidium zur Verfügung stellen. Auch die bisherigen Räte Peter Rüegger (SP), Claudio Cappellano (parteilos) und Martin Schneider (SVP) haben signalisiert, dass sie eine weitere Legislatur anhängen werden. Wenn bis zum 11.Oktober nicht noch ein Präsidentenanwärter unverhofft auftaucht, wird Käser als gewählt erklärt.

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