Zum Hauptinhalt springen

Vom Lausbuben zum Polizisten

Ende Monat beendet Albert Schaller nach 31 Jahren bei der Kantonspolizei in Langenthal seinen Dienst. Nach der Abschiedstour verreist er jetzt in die Ferien.

Nach 31 Jahren ist Schluss: Kantonspolizist Albert Schaller (60) quittiert Ende Monat seinen Dienst und geht in Pension. Über den Dächern von Langenthal blickt der ehemalige Gesetzeshüter in die Vergangenheit und in die Zukunft.
Nach 31 Jahren ist Schluss: Kantonspolizist Albert Schaller (60) quittiert Ende Monat seinen Dienst und geht in Pension. Über den Dächern von Langenthal blickt der ehemalige Gesetzeshüter in die Vergangenheit und in die Zukunft.
Thomas Peter

Wie 60 sieht Albert Schaller nicht aus, und wenn er erzählt, blitzt immer wieder Schalk in seinen Augen auf. «Was, der geht zur Polizei?», habe man sich in Huttwil zugeraunt, als sein Berufswunsch bekannt geworden war. Denn im Blumenstädtchen, wo er aufwuchs, kannte man ihn vor allem als Lausbuben. Noch heute muss er lachen, wenn er an sein Gesellenstück denkt: «Als Achtklässler habe ich auf dem Polizeiposten einen Schuhkarton mit Frauenfürzen deponiert und angezündet. Der dortige Polizist war so schnell draussen, als die Feuerwerkskörper losgingen, dass er glatt die Laufzeit des damaligen 100-Meter-Champions unterboten hätte.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.