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Viele Bauern lassen Kälber bei den Müttern

Stefan Flückiger ist als 1000. Mitglied in die Vereinigung Mutterkuh Schweiz aufgenommen worden. Als Beat Gerber in Häusernmoos vor 25 Jahren damit anfing, haben seine Berufskollegen den Kopf geschüttelt.

Landwirt Beat Gerber wagte vor 25 Jahren den Schritt und stellte auf Mutterkuhhaltung um.
Landwirt Beat Gerber wagte vor 25 Jahren den Schritt und stellte auf Mutterkuhhaltung um.
Thomas Peter

Stefan Flückiger verwirklicht seinen Traum. Vor einem Jahr konnte er in Oberburg einen kleinen Landwirtschaftsbetrieb kaufen. Flückiger ist als Bauernsohn aufgewachsen, hatte aber nicht die Möglichkeit, den elterlichen Betrieb zu übernehmen. Doch für ihn war immer klar, dass er Bauer werden möchte. Jetzt ist er glücklicher Besitzer eines 10-Hektaren-Betriebs. Das Heimet ist zu klein, als dass es genügend Ertrag abwerfen könnte. Der 34-jährige Flückiger arbeitet nach wie vor zu 100 Prozent auswärts. Aber der Stall, der zuletzt leer stand, wird bald wieder Tiere beherbergen. Flückiger hat ihn umgebaut und Platz geschaffen für 10 Mutterkühe. Mit ihnen hat er weniger Arbeit als mit Milchkühen, die er morgens und abends melken müsste. Mutterkühe werden nicht zur Milchproduktion gehalten, sondern damit sie ihr Kalb aufziehen, das dann mit 10 Monaten im Schlachthof landet. In den Sommermonaten holt sich die Herde ihr Futter auf der Weide selber.

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