Verregnetes Jubiläum

Huttwil

Nicht nur die schweizerische Dachorganisation kann dieses Jahr feiern, sondern auch die lokale Sektion des SAC in Huttwil: Sie besteht seit 75 Jahren. Die Voralpenwanderung aufs Vorderarni wurde trotzdem verregnet.

Bergwandern mit Regenschirm: Die SACler auf dem Weg zur Alp Gustisbisegg.

Bergwandern mit Regenschirm: Die SACler auf dem Weg zur Alp Gustisbisegg.

(Bild: Felix Deprez)

Den Grundstein für die heutige SAC-Sektion Huttwil legten einige begeisterte Berggänger 1937; sie riefen im «Unter-Emmentaler» zu einer Besprechung «zwecks einer allfälligen Konstituierung einer Subsektion» auf. Die darauf angesetzte Gründungsversammlung – von 21 Mitgliedern besucht – beschloss, sich der Sektion Burgdorf anzuschliessen.

Die initiative Gruppe in Huttwil entwickelte sich zu einer weitgehend selbstständigen Organisation, welche anlässlich ihres 50-Jahr-Jubiläums eine Umgehung des Kantons Bern entlang seiner Grenzen durchführte. Sie wies stetig wachsende Mitgliederzahlen auf und legte einen grossen Tatendrang an den Tag. 1990 wurde eine eigene Jugendorganisation und am 10.August 1996 schliesslich eine eigene Sektion gegründet.

Grosses Fest im Dezember

Diese unterstützte 1997 mit einem grosszügigen Beitrag die Errichtung der Kletterhalle Scalata im Nationalen Sportzentrum Schwarzenbach. Auch als Mitbegründerin des SAC-Regionalzentrums Sportklettern Berner Mittelland-Emmental-Berner Oberland setzte sie sich fortlaufend für die Förderung der jungen Kletter- und Wettkampfsportler aus der Region ein. Diese sollen mit gezielter, professioneller Förderung an die nationale Spitze herangeführt werden.

Die rund 470 Mitglieder werden sich, nach Highlights wie beispielsweise der Senioren-Wanderwoche im Val Müstair, der Skitour auf den Wildstrubel oder die Hochtouren am Weisshorn, voller Freude zu einem grossen Fest am 9.Dezember zusammenfinden. Schliesslich wird das Jubiläumsjahr mit einem Vortrag und einer Präsentation des Spitzenbergsteigers Stefan Siegrist am 10.Dezember seinen Abschluss finden.

Mit Böen und Spatz

Auch die traditionelle Voralpenwanderung auf die Alp Gustibisegg stand ganz im Zeichen des zu Ende gehenden Jubiläumsjahres. Tourenleiter Aschi Freiburghaus hatte für die gut 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine attraktive Wegroute ausgewählt. Allerdings machte das Wetter nicht mit – heftige Windböen und Regenschauer begleiteten den Aufstieg. Beim Militärspatz fand die Wanderung in der grossen Wohnküche von Doris und Fred trotzdem einen gemütlichen Abschluss.

Berner Zeitung

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