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Unwetter: Grosse Solidarität für Schangnau

Mehr als 200'000 Franken sind auf dem Unwetter-Konto der Gemeinde Schangnau eingegangen. Auch die anderen betroffenen Gemeinden werden unterstützt.

Philippe Müller
Die Gemeinde Schangnau hatte zum Informationsabend in die Turnhalle Bumbach geladen um aufzuzeigen, wer mithilft die Kosten zu decken, die die Unwetter angerichtet hatten.
Die Gemeinde Schangnau hatte zum Informationsabend in die Turnhalle Bumbach geladen um aufzuzeigen, wer mithilft die Kosten zu decken, die die Unwetter angerichtet hatten.
Über 200 Personen versammelten sich am Mittwochabend (30. Juli 2014) in der Turnhalle Bumbach.
Über 200 Personen versammelten sich am Mittwochabend (30. Juli 2014) in der Turnhalle Bumbach.
Auch Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger wohnte der Besammlung bei und betonte, wie wichtig es sei, «dass eine Gemeinschaft zusammensteht».
Auch Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger wohnte der Besammlung bei und betonte, wie wichtig es sei, «dass eine Gemeinschaft zusammensteht».
«Ich bin von der gegenseitigen Hilfsbereitschaft sehr beeindruckt, dies ist gelebte Solidarität», sagte Barbara Egger-Jenzer (SP), Präsidentin des Berner Regierungsrates.
«Ich bin von der gegenseitigen Hilfsbereitschaft sehr beeindruckt, dies ist gelebte Solidarität», sagte Barbara Egger-Jenzer (SP), Präsidentin des Berner Regierungsrates.
Von Gemeindepräsident Ulrich Gfeller liess sie sich über die Lage vor Ort informieren.
Von Gemeindepräsident Ulrich Gfeller liess sie sich über die Lage vor Ort informieren.
Annemarie Graf, eine betroffene Bäuerin, zeigt Barbara Egger den Schadenplatz nach den Ueberschwemmungen in Bumbach.
Annemarie Graf, eine betroffene Bäuerin, zeigt Barbara Egger den Schadenplatz nach den Ueberschwemmungen in Bumbach.
Hanspeter von Flüe (links), Amtsvorsteher BSM, führt Ruedi Lustenberger durch das betroffene Gebiet.
Hanspeter von Flüe (links), Amtsvorsteher BSM, führt Ruedi Lustenberger durch das betroffene Gebiet.
Ein provisorisch aufgeschütteter Damm (rechts der Steinmauer) im Bumbächli soll dafür sorgen, dass bei einem weiteren Hochwasser die Geröllmasse nicht links Richtung Gehöft gespült wird.
Ein provisorisch aufgeschütteter Damm (rechts der Steinmauer) im Bumbächli soll dafür sorgen, dass bei einem weiteren Hochwasser die Geröllmasse nicht links Richtung Gehöft gespült wird.
Ebenfalls baut die Armee eine Notbrücke, die bis zum 1. August fertiggestellt sein soll.
Ebenfalls baut die Armee eine Notbrücke, die bis zum 1. August fertiggestellt sein soll.
Am Donnerstag (31. Juli 2014) reichte die Brücke in Bumbach bereits fast über die Emme.
Am Donnerstag (31. Juli 2014) reichte die Brücke in Bumbach bereits fast über die Emme.
Die Soldaten, bauen an der Notbrücke im Bumbach die Fahrbahnelemnte ein.
Die Soldaten, bauen an der Notbrücke im Bumbach die Fahrbahnelemnte ein.
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Die Solidarität mit den Betroffenen des Unwetters in Schangnau ist gross: Wie Gemeindeverwalter Markus Gerber auf Anfrage sagt, seien auf das extra eingerichtete Spendenkonto der Gemeinde mittlerweile schätzungsweise zwischen 200'000 und 250'000 Franken eingezahlt worden. «In den meisten Fällen handelt es sich um private Spenden.»

Es beteiligen sich aber auch Gemeinden und andere Institutionen finanziell an den Aufräumarbeiten im oberen Emmental: So hat etwa Rüegsau 3000 Franken gesprochen und Rüdtligen-Alchenflüh 5000 Franken. Und die Burgergemeinde Bern stellt den betroffenen Emmentaler Gemeinden 25'000 Franken für nicht versicherte Schäden zur Verfügung.

Die Iban-Nummer des Spendenkontos der Gemeinde Schangnau lautet: CH 73 0630 0020 0030 1541 0, Vermerk: «Unwetterschäden».

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