Zum Hauptinhalt springen

Unwetter: Endlich Pause für die Einsatzkräfte

Die Notbrücke in Bumbach soll bis zum 1. August fertiggestellt werden. Über das Wochenende werden die Aufräumarbeiten in der Region Schangnau vorübergehend eingestellt.

lub
Am Donnerstag (31. Juli 2014) reichte die Brücke in Bumbach bereits fast über die Emme.
Am Donnerstag (31. Juli 2014) reichte die Brücke in Bumbach bereits fast über die Emme.
Marcel Bieri
Die Soldaten, bauen an der Notbrücke im Bumbach die Fahrbahnelemnte ein.
Die Soldaten, bauen an der Notbrücke im Bumbach die Fahrbahnelemnte ein.
Marcel Bieri
Über 200 Personen versammelten sich am Mittwochabend (30. Juli 2014) in der Turnhalle Bumbach.
Über 200 Personen versammelten sich am Mittwochabend (30. Juli 2014) in der Turnhalle Bumbach.
Hans Wüthrich
«Es ist ein Wunder sind wir noch alle da», hielt Schangnaus Gemeindepräsident Ueli Gfeller fest.
«Es ist ein Wunder sind wir noch alle da», hielt Schangnaus Gemeindepräsident Ueli Gfeller fest.
Hans Wüthrich
Die Gemeinde Schangnau hatte zum Informationsabend in die Turnhalle Bumbach geladen um aufzuzeigen, wer mithilft die Kosten zu decken, die die Unwetter angerichtet hatten.
Die Gemeinde Schangnau hatte zum Informationsabend in die Turnhalle Bumbach geladen um aufzuzeigen, wer mithilft die Kosten zu decken, die die Unwetter angerichtet hatten.
Hans Wüthrich
Auch Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger wohnte der Besammlung bei und betonte, wie wichtig es sei, «dass eine Gemeinschaft zusammensteht».
Auch Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger wohnte der Besammlung bei und betonte, wie wichtig es sei, «dass eine Gemeinschaft zusammensteht».
Hans Wüthrich
«Ich bin von der gegenseitigen Hilfsbereitschaft sehr beeindruckt, dies ist gelebte Solidarität», sagte Barbara Egger-Jenzer (SP), Präsidentin des Berner Regierungsrates.
«Ich bin von der gegenseitigen Hilfsbereitschaft sehr beeindruckt, dies ist gelebte Solidarität», sagte Barbara Egger-Jenzer (SP), Präsidentin des Berner Regierungsrates.
Hans Wüthrich
Von Gemeindepräsident Ulrich Gfeller liess sie sich über die Lage vor Ort informieren.
Von Gemeindepräsident Ulrich Gfeller liess sie sich über die Lage vor Ort informieren.
Hans Wüthrich
Annemarie Graf, eine betroffene Bäuerin, zeigt Barbara Egger den Schadenplatz nach den Ueberschwemmungen in Bumbach.
Annemarie Graf, eine betroffene Bäuerin, zeigt Barbara Egger den Schadenplatz nach den Ueberschwemmungen in Bumbach.
Alexandra Wey, Keystone
Hanspeter von Flüe (links), Amtsvorsteher BSM, führt Ruedi Lustenberger durch das betroffene Gebiet.
Hanspeter von Flüe (links), Amtsvorsteher BSM, führt Ruedi Lustenberger durch das betroffene Gebiet.
Alexandra Wey, Keystone
Ein provisorisch aufgeschütteter Damm (rechts der Steinmauer) im Bumbächli soll dafür sorgen, dass bei einem weiteren Hochwasser die Geröllmasse nicht links Richtung Gehöft gespült wird.
Ein provisorisch aufgeschütteter Damm (rechts der Steinmauer) im Bumbächli soll dafür sorgen, dass bei einem weiteren Hochwasser die Geröllmasse nicht links Richtung Gehöft gespült wird.
Marcel Bieri
1 / 13

Nach den heftigen Unwettern im oberen Emmental hat sich die Lage soweit stabilisiert, dass die Einsatzkräfte übers verlängerte Wochenende eine Pause einlegen können. Am 1. August wird die von der Armee gebaute Notbrücke im Dorf Bumbach fertig sein.

Sie ersetzt die letzte Woche von der Flut weggerissene Roseggbrücke. Die Brücke soll im Laufe des Freitags für den Verkehr geöffnet werden, sagte Urs Müller vom Führungsstab der Armee der Nachrichtenagentur sda am Donnerstag. Rund 60 Armeeangehörige hatten in den letzten Tagen rund um die Uhr an der Brücke gebaut.

Aufräumarbeiten vorübergehend eingestellt

Am Donnerstag standen nochmals rund 100 Zivilschutzangehörige in der Region Schangnau im Aufräum-Einsatz, wie der Führungsstab Emmental mitteilte. Vom 1. bis 3. August werden die Aufräum- und Instandstellungsarbeiten vorübergehend eingestellt. Ab kommendem Montag rücken neue Zivilschutzkräfte an.

Im Emmental wurden keine weiteren Schäden gemeldet, obwohl es in der Nacht auf Donnerstag nochmals intensiv geregnet hatte. Kurzzeitig sei die Emme in Eggiwil um 60 Zentimeter angeschwollen, sagte Georges Wüthrich, Sprecher des Führungsstabes Emmental. Passiert sei aber nichts. Sorgen bereiten den Verantwortlichen aber nach wie vor die durchnässten Böden, was zu Murgängen führen könnte.

Informationsabend in Bumbach

Die vom Unwetter betroffene Bevölkerung der Gemeinden Schangnau und Eggiwil war am Mittwochabend zu einem Informationsabend eingeladen worden. Laut Wüthrich nahmen rund 200 Personen daran teil. Sie konnten sich dabei von Behördenvertretern sowie Experten von Gebäudeversicherungen und Elementarschadenfonds beraten lassen.

An der Veranstaltung nahmen auch Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger (CVP/LU) und die Berner Regierungspräsidentin Barbara Egger teil. Der höchste Schweizer, der im benachbarten Entlebuch wohnt, wollte damit seine Solidarität mit der Region bekunden.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch auf unsere Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch