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Unwetter: Auf Schangnau kommen «happige Kosten» zu

Schangnaus Gemeindepräsident Ulrich Gfeller schätzt, dass die Gesamtkosten der Unwetterschäden im hohen zweistelligen Millionenbereich liegen. Er hofft auf finanzielle Unterstützung von Bund und Kanton.

Kein Durchkommen gibt es weiterhin dort, wo bis am Donnerstag die Roseggbrücke stand. Am Dienstag will die Armee aber mit dem Bau einer Notbrücke beginnen.
Kein Durchkommen gibt es weiterhin dort, wo bis am Donnerstag die Roseggbrücke stand. Am Dienstag will die Armee aber mit dem Bau einer Notbrücke beginnen.
Marcel Bieri
Das grosse Aufräumen ging am Montag weiter. Das aus dem Fluss entfernte Schwemmholz wurde abtransportiert.
Das grosse Aufräumen ging am Montag weiter. Das aus dem Fluss entfernte Schwemmholz wurde abtransportiert.
Marcel Bieri
Schlamm, so weit das Auge reicht: Auch der Schwingkeller fiel dem Hochwasser zum Opfer. Zivilschützer bei den Aufräumarbeiten am Montag.
Schlamm, so weit das Auge reicht: Auch der Schwingkeller fiel dem Hochwasser zum Opfer. Zivilschützer bei den Aufräumarbeiten am Montag.
Marcel Bieri
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Der Sonnenschein am Montagmorgen schuf im verwüsteten Bumbach in der Gemeinde Schangnau beinahe eine versöhnliche Stimmung. Vor allem aber sorgten die Sonnenstrahlen und die zunächst stabile Wetterlage dafür, dass die Aufräumarbeiten rasch voranschritten. Der Schaden, den die Wassermassen ab letztem Donnerstag angerichtet haben, ist immens. Die Stahlträger und die Betonfundamente der ehemaligen Roseggbrücke liegen verbogen in der Emme und lassen erahnen, mit welcher Kraft die Natur zugeschlagen hat. Mit Baugeräten wurden die Brückenreste im Verlauf des Tages aus dem Flussbett entfernt. Insgesamt standen gestern 150 Helfer, hauptsächlich bestehend aus Feuerwehrleuten und Zivilschützern, im Einsatz.

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