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Und wieder wurde illegal gewettet

Erst kürzlich wurde ein Kosovare wegen illegaler Sportwetten verurteilt. Jetzt muss sich schon wieder ein Burgdorfer Lokalbetreiber wegen Widerhandlungen gegen das Lotteriegesetz verantworten.

Der Verdacht auf illegale Sportwetten hat sich bei der Razzia bestätigt.
Der Verdacht auf illegale Sportwetten hat sich bei der Razzia bestätigt.
Keystone

Die Polizei hatte einen Verdacht, ging ihm nach und wurde fündig: In einem Lokal in Burgdorf deckte sie illegale Sportwetten auf. Am Freitagabend hat die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit der regionalen Staatsanwaltschaft und der Lotterie- und Wettkommission ein Lokal und sechs anwesende Personen kontrolliert.

Zudem hat sie eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Dabei hat sich nicht nur ihr Verdacht auf illegale Sportwetten bestätigt, sie stellte auch fest, dass im Lokal illegale Glücksspiele angeboten wurden. Die Polizei stellte daraufhin Unterlagen, Computer und Bargeld sicher.

Ohne Arbeitsbewilligung

Gemäss einer Medienmitteilung wird sich der Lokalbetreiber wegen Widerhandlung gegen das Lotterie- und Spielbankengesetz verantworten müssen. Aber nicht nur das, wahrscheinlich hat er auch gegen das Ausländergesetz verstossen.

Denn die Polizei geht davon aus, dass zwei Frauen ohne Bewilligung im Lokal gearbeitet haben. Diese wurden vorübergehend festgenommen. Sie werden wegen Widerhandlung gegen das Ausländergesetz angezeigt.

Zum dritten Mal

Es ist bereits das dritte Mal innert zwei Jahren, dass in Burgdorf Polizeirazzien wegen Verdacht auf illegale Sportwetten durchgeführt wurden und die Polizei ihren Verdacht bestätigt sah. Letzten September flog der Betreiber des Sportcafés an der Guisanstrasse auf, im Mai 2013 konnte sie den Betreiber der damaligen Matrixx-Bar an der Rütschelengasse überführen. Für beide Lokale bedeutete es das Aus, als gegen ihre Betreiber ein Verfahren eingeleitet wurde. An der Rütschelengasse wurde danach wieder ein Gastrolokal eröffnet.

Wo die Razzia vom vergangenen Freitag stattgefunden hat, gibt Polizeisprecher Christoph Gnägi nicht bekannt. Er verrät auf Anfrage lediglich, dass sie weder an der Rütschelengasse noch an der Guisanstrasse durchgeführt worden sei.

BZ/sgs

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