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Trotz Skandal: Die Lust auf Pferdefleisch ist ungebrochen

Hans-Peter Horisberger hat wegen des Pferdefleischskandals in seiner Burgdorfer Rossmetzgerei bisher keinen Umsatzeinbruch erlitten. Im Gegenteil: «Ich verkaufe mindestens gleich viel wie vorher.»

Er weiss genau, woher sein Fleisch kommt: Pferdemetzger Hans-Peter Horisberger.
Er weiss genau, woher sein Fleisch kommt: Pferdemetzger Hans-Peter Horisberger.
Thomas Peter

«Im Moment rede ich im Laden fast mehr, als dass ich Fleisch schneide», sagt Hans-Peter Horisberger. An der Mühlegasse 10 in Burgdorf führt er eine Pferdemetzgerei, wohl kein Metzger in der Schweiz schlachtet so viele Pferde wie er. 500 bis 600 sind es pro Jahr, Fohlen inklusive. Das Fleisch verarbeitet er zu Steaks, Filet, Entrecotes, Schnitzel, Landjäger, Wurst oder zu Tierfutter. Klar, dass der Fleischskandal auch in seinem Laden angekommen und seit Wochen das Thema Nummer eins ist. «Die Leute stellen Fragen, wir leisten Aufklärungsarbeit und legen Rechenschaft darüber ab, woher unser Fleisch kommt.» Darauf reagierten die Kunden wohlwollend, Kritik habe er bisher keine vernommen, sagt der 62-jährige Metzger.

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