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Spezialbagger saugt Löcher in den Kreuzfeldrasen

Weil das Schulhaus Kreuzfeld 1 saniert wird, müssen die Schüler nach den Herbstferien in ein Provisorium umziehen. Dafür wird derzeit auf dem Sportplatz ein Containerdorf aufgebaut.

Saugen statt baggern: Auf der Baustelle bei den Kreuzfeldschulhäusern setzt die Baufirma Witschi ihren «überdimensionalen Staubsauger» ein.
Saugen statt baggern: Auf der Baustelle bei den Kreuzfeldschulhäusern setzt die Baufirma Witschi ihren «überdimensionalen Staubsauger» ein.
Thomas Peter

Seit Mittwoch wird auf dem grossen Rasenplatz bei den Kreuzfeldschulhäusern gebaut. Hier entsteht in den kommenden Wochen ein Containerdorf. Aufgestellt werden Pavillons mit provisorischen Schulzimmern, in denen nach den Herbstferien Schüler unterrichtet werden. Ins Provisorium umziehen müssen jene Klassen, die im Kreuzfeld 1 (das mit der Uhr) zur Schule gehen. Dieses Gebäude wird derzeit einer umfassenden Sanierung unterzogen.

Doch bevor die Schüler in die Container können, muss erst noch das Fundament für die Baracken gebaut werden. Damit hat die Firma Witschi am Mittwoch angefangen. Sie wendet dafür eine aussergewöhnliche Methode an: Zum Einsatz kommt ein Saugbagger, den die Baufirma in diesem Frühjahr anschaffte. Die Maschine funktioniere wie ein «überdimensionaler Staubsauger», erklärt Bauführer Marc Dill. «Mit dem Spezialbagger saugen wir fast zentimetergenau Löcher in das Erdreich. Anschliessend werden diese mit Beton ausgegossen.» Insgesamt werden auf diese Weise 83 Löcher in den Rasenplatz gesaugt. «So müssen wir wesentlich weniger Aushubmaterial abtransportieren.» Einzige Schwierigkeit: Der Untergrund des Sportplatzes ist sehr kompakt. Die Arbeiter müssen aufpassen, dass die Saugröhre nicht verstopft. «Wir kommen aber gut vorwärts.»

Container bleiben zwei Jahre

Auf den Betonpfeilern werden anschliessend Stahlträger und in einem nächsten Schritt die Baracken montiert. Die provisorischen Schulzimmer bleiben für rund zwei Jahre bestehen. «Für diese lange Dauer müssen die Container einen gewissen Ausbaustandard haben», sagt Bauführer Dill. Darum wird es in den Containern auch WC geben. Zudem sind Stromanschlüsse vorgesehen.

Berner Zeitung/paj

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