Siegermuni des «Eidgenössischen» ist tot

Burgdorf

Er hätte einen prächtigen Siegermuni abgegeben und am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest den neuen Schwingerkönig bestimmt stolz gemacht. Doch «Fors vo dr Lueg» musste von Schmerzen erlöst werden.

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Philippe Müller

Wie Recherchen dieser Zeitung ergaben, lebt der Siegermuni «Fors vo dr Lueg» seit heute Freitag nicht mehr. Er litt an einem Gelenkschaden im Knie, was ihm Schmerzen verursachte. Weil man dem Muni offenbar medizinisch nicht helfen konnte und ihn das Leiden stark einschränkte, blieb keine andere Möglichkeit, als ihn davon zu erlösen, wie aus zuverlässiger Quelle zu erfahren war.

Raphael Wild, Kommunikationschef des «Eidgenössischen», bestätigt auf Anfrage nur, dass man wegen eines gesundheitlichen Problems von «Fors vo dr Lueg» einen neuen Siegermuni suchen musste. Diesen habe man inzwischen gefunden und werde ihn demnächst der Öffentlichkeit präsentieren. Auch der neue Muni wird «Fors vo dr Lueg» heissen.

Eigene Facebook-Seite

«Fors vo dr Lueg» war nicht nur ein Siegermuni, er ist inzwischen zum eigentlichen Maskottchen des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests geworden. Er hat gar eine eigene Facebook-Seite und empfängt regelmässig Fanpost. Letzten Montag etwa schrieb eine Frau: «Hej Fors, wie geits Dir so? Scho lang nüt meh vo Dir gseh u gläse?!».

Nicht das erste Mal

Es passiert nicht zum ersten Mal, dass kurz vor dem Grossanlass der Siegermuni ausgewechselt werden muss. In Aarau 2007 etwa musste Dobi I kurzerhand durch Dobi II ersetzt werden. Grund dafür war ein Hüftproblem, das ihn beim Gehen einschränkte.

Berner Zeitung

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