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«Selbstständigkeit hat ihren Preis»

Knapp drei Wochen ist es her, seit die Stimmbürger von Niederösch Nein gesagt haben zu einer Fusion mit Ersigen und Oberösch. Das Nein kommt für die Gemeinde zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.

«Das Problem sind die fehlenden Steuereinnahmen»: Andreas Friedli, Gemeindepräsident von Niederösch, blickt sorgenvoll in die finanzielle Zukunft der Gemeinde.
«Das Problem sind die fehlenden Steuereinnahmen»: Andreas Friedli, Gemeindepräsident von Niederösch, blickt sorgenvoll in die finanzielle Zukunft der Gemeinde.
Thomas Peter

Herr Friedli, an der letzten Gemeindeversammlung von Ersigen meinte ein Stimmbürger, die Niederöscher seien ein «Völklein für sich». Sind sie das? Andreas Friedli: Jedes Dorf hat seine Eigenheiten. Für die Niederöscher ist vielleicht typisch, dass sie eher auf sich gerichtet sind. Niederösch war nie ein Dorf, wo die Einwohner gross in Vereinen zusammenkamen oder spontan Feste organisierten, wie das in anderen kleinen Gemeinden der Fall ist. Auch die Feuerwehr war nie ein verschworenes Grüpplein. Das hat damit zu tun, dass es von jeher viele Zuzüger gibt, davon auch Bauern. Etliche Leute auf den Bauernhöfen kamen von aussen her.

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