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Schweizer Armee präsentiert ihre neue Überflutungsanlage

Die Schweizer Armee hat bei einer Fachtagung in Wangen an der Aare ihre neue Überflutungsanlage demonstriert. Diese ist weltweit einzigartig.

In Wangen an der Aare wurde eine einzigartige Überflutungsanlage präsentiert.
In Wangen an der Aare wurde eine einzigartige Überflutungsanlage präsentiert.
Keystone
Sie dürfte weltweit die einzige ihrer Art sein, wie es von Seiten der Armee heisst.
Sie dürfte weltweit die einzige ihrer Art sein, wie es von Seiten der Armee heisst.
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Schlauchdämme, Dammbalkenverschlüsse, Klappsperren und Hochwasserfenster wurden so auf ihre Praxistauglichkeit getestet.
Schlauchdämme, Dammbalkenverschlüsse, Klappsperren und Hochwasserfenster wurden so auf ihre Praxistauglichkeit getestet.
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Die Schweizer Armee hat 250 Teilnehmern einer Fachtagung im Wangen an der Aare ihre neue Überflutungsanlage demonstriert. Sie dürfte weltweit die einzige ihrer Art sein, wie Waffenplatzkommandant Stefan Christen sagte.

Auf dem Übungsgelände der Rettungstruppen kann sie innert weniger Minuten 450'000 Liter Wasser in eine Betonlandschaft mit angedeuteten Hausteilen pumpen. Anbieter verschiedener Schutzsysteme demonstrierten am Donnerstag, wie sich Hausbesitzer und Rettungskräfte vor den Wassermassen schützen können.

Schlauchdämme, Dammbalkenverschlüsse, Klappsperren und Hochwasserfenster wurden so auf ihre Praxistauglichkeit getestet. Das Drainage-Wasser wurde anschliessend in die Aare abgeleitet.

Normalerweise wird die Überflutungsanlage von der Armee für Übungszwecke genutzt. Die Soldaten können hier beispielsweise trainieren, wie sie das Wasser mit Sandsäcken aufhalten oder wieder abpumpen können.

Das 1973 erbaute Übungsdorf in Wangen an der Aare wurde in den letzten beiden Jahren umfassend erneuert und unter anderem um die Überflutungsanlage ergänzt.

Teure Wasserschäden

Die Tagung der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) richtete sich an Vertreter von Feuerwehren, Versicherungen, Behörden und Militär. Der Anlass war zugleich Tagung und Fachmesse.

Überschwemmungen kommen die Versicherer teuer zu stehen, wie Alain Marti vom Interkantonalen Rückversicherungsverband aufzeigte: Hochwasser machen bloss zwölf Prozent aller Elementarschäden in der Schweiz aus, verursachen aber 35 Prozent der Kosten. Den Rest zahlen die Versicherer grösstenteils für Sturm- und Hagelschäden.

(SDA)

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