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Schulreisen geraten unter Spardruck

Die Sparpakete der Gemeinden machen auch vor einigen Schulen nicht halt: In Langnau wurde der Beitrag an Schullager halbiert, der Primarstufe in Hasle wird das Globalbudget gekürzt.

Wenn Gemeinden ihre Beiträge an Schulreisen kürzen, müssen die Eltern tiefer in die Tasche greifen.
Wenn Gemeinden ihre Beiträge an Schulreisen kürzen, müssen die Eltern tiefer in die Tasche greifen.
Keystone

«Wir wurden angehalten, kleinere Sachen zu machen, um mit dem Gemeindebeitrag auszukommen», blickt der Langnauer Gesamtschulleiter Markus Brandenberger auf das zu Ende gehende Schuljahr 2014/2015 zurück. Als Teil der Sparbemühungen hatten Gemeinderat und Schulkommission die jährliche Summe an Schullager und Exkursionen um die Hälfte gekürzt. Trotzdem hätten alle geplanten Lager stattfinden können, sagt Brandenberger. Möglich war dies, weil sich Lehrpersonen und Schüler durch spezielle Projekte, zum Beispiel durch Arbeitseinsätze in der Freizeit, zusätzliche Einnahmequellen erschlossen hatten. Ebenso seien die Lagerleiter aktiv geworden und hätten im World Wide Web nach besonders günstigen Fahr- und Unterkunftsmöglichkeiten gesucht. Den Eltern habe man gesagt, dass sie tiefer in die eigene Tasche greifen müssten, weil sich die Gemeinde weniger an den Kosten der Schullager und Exkursionen beteilige. Je nach Schulstufe wurde den Eltern für ein einwöchiges Lager pro Kind ein Betrag von maximal 150 bis 250 Franken in Rechnung gestellt. Nach einem Jahr hat dieses Sparregime an den Langnauer Schulen jetzt ein Ende. Im neuen Schuljahr richtet die Gemeinde wieder den ganzen Beitrag an Schullager, Schulreisen und Exkursionen aus.

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