Radio-Bar: Langsam kommtSchwung in den Keller

Burgdorf

Vor gut zwei Jahren hat die Radio Emme AG die Baubewilligung für ihre Radio-Bar in Burgdorf erhalten. Zu trinken gibt es im Gewölbekeller des Restaurants zur Gerbern aber immer noch nichts.

Unter der Holztüre befindet sich der Eingang zum Gewölbekeller. Hier unten soll die Radio-Bar entstehen.<p class='credit'>(Bild: Thomas Peter)</p>

Unter der Holztüre befindet sich der Eingang zum Gewölbekeller. Hier unten soll die Radio-Bar entstehen.

(Bild: Thomas Peter)

Die Radio Emme AG, die den Regionalsender Neo1 in Langnau betreibt, ist auf der Suche nach Sponsoren. Und zwar für ihre geplante Radio-Bar, die sie in der Unterstadt von Burgdorf eröffnen möchte. Seit einigen Tagen läuft auf Neo1 ein Trailer, der auf das Vorhaben hinweist.

Der Aufruf richte sich nicht an Geldgeber, sondern an Unternehmen, die beispielsweise den Einbau der Heizung oder der Theke übernehmen würden. «Als Gegenleistung können die Firmen bei uns Werbung schalten, erklärt Co-Neo1-Geschäftsführerin Nadine Gasser.

Wasserschaden im Haus

Das Bar-Projekt ist nicht neu. Im April 2012 wurde bekannt, dass das Lokalradio im historischen Gewölbekeller des geschlossenen Restaurants zur Gerbern an der Metzgergasse 19 eine Bar mit 20 Sitzplätzen eröffnen möchte. Nachdem es ruhig blieb im Keller, fragte diese Zeitung im November 2013 nach. Co-Neo1-Geschäftsführer Jüre Lehmann nannte damals als möglichen Eröffnungstermin Sommer 2014.

Doch wieder passierte nichts. Durch einen Wasserschaden in der Liegenschaft sei der früher genannte Termin etwas in die Ferne gerückt, begründet Jüre Lehmann die Verzögerung auf erneute Anfrage. Wann die Eröffnung sei, könne er zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. «Wir haben aber keinen Druck. Im Moment sind wir mit der Inbetriebnahme von Sendeanlagen und den sich daraus ergebenden Arbeiten weit mehr beschäftigt.»

Baubewilligung 2013 erhalten

Wenn jedoch der Umbau der Radio-Bar nicht bis Anfang 2016 über die Bühne geht, droht der Radio Emme AG erneute Schreibarbeit. Denn die Baubewilligung hat sie bereits Anfang 2013 erhalten. Und diese ist drei Jahre gültig. Mit einer schriftlichen Anfrage ist es jedoch möglich, die Bewilligung um bis zu zwei Jahre zu verlängern.

Berner Zeitung

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