Zum Hauptinhalt springen

Proteste zu Asylzentrum im Facebook

Es brodelt weiter: Ihren Unmut gegen das Asylzentrum in Schafhausen tun die Gegner auch auf Facebook kund. Eine andere Gruppe dagegen fordert mehr Toleranz.

Die Beschwerde von Anwohnern gegen das Asylzentrum im Schulhaus Schafhausen wurde vom Regierungsstatthalter abgeschmettert.
Die Beschwerde von Anwohnern gegen das Asylzentrum im Schulhaus Schafhausen wurde vom Regierungsstatthalter abgeschmettert.
Thomas Peter
Regierungsrat Hans-Jürg Käser behauptete am Mittwoch, 21.1.2015, dass der Gemeinderat von Hasle dem Kanton das Gebäude zur Nutzung für eine Asylunterkunft angeboten habe. Das stimme nicht, berichtigt er am Tag darauf.
Regierungsrat Hans-Jürg Käser behauptete am Mittwoch, 21.1.2015, dass der Gemeinderat von Hasle dem Kanton das Gebäude zur Nutzung für eine Asylunterkunft angeboten habe. Das stimme nicht, berichtigt er am Tag darauf.
Andreas Blatter
Dort wurden Unterschriften für eine Unmutsbekundung gesammelt. Sie verlangte, dass die Zahl der Asylsuchenden reduziert wird.
Dort wurden Unterschriften für eine Unmutsbekundung gesammelt. Sie verlangte, dass die Zahl der Asylsuchenden reduziert wird.
Hans Wüthrich
1 / 11

150 Asylsuchende sollen ab Ende Monat im leer stehenden Schulhaus des 300-Seelen-Dorfes Schafhausen einquartiert werden. Das passt vielen Bürgern nicht. Bereits am Freitagabend demonstrierten rund 150 Personenan einer Kundgebung. Sie kritisierten vor allem die hohe Anzahl der Asylsuchenden und die Informationspolitik des Gemeinderates.

Mobil machen die Gegner auch im Internet. Und zwar auf Facebook. Die Gruppe «Gegen das Asylzentrum Schafhausen i.e.» wurde Ende letzter Woche gegründet. Die Gegner äussern sich vor allem negativ über das Vorgehen der Behörden und den geringen Einbezug der Bürger. Teilweise ist der Tonfall ziemlich harsch, mit grenzwertigen und rassistischen Kommentaren wird dem Ärger Luft gemacht.

Inzwischen haben die Gegner selbst solche Kommentare erhalten. Die Gruppe «Pro Asylzentrum Schafhausen» wirbt nun auf Facebook für ein tolerantes Emmental. Sie wehrt sich gegen die Vorverurteilung und Diskriminierung Not leidender Menschen, wie die Gründer schreiben. nnh

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch