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Nur Sumiswald hat Platz für Jenische

Sumiswald ist die einzige der 42 Emmentaler Gemeinden, die bereit ist, den Schweizer Fahrenden einen Durchgangsplatz zur Verfügung zu stellen. Weitere Provisorien werden gesucht.

Der Justizdirektor versichert dem Fahrenden, dass der Kanton weiter nach Standplätzen sucht. Von links nach rechts: Claudio Gerzner, Statthalter Markus Grossenbacher, Christoph Neuhaus, Gemeindepräsident von Sumiswald Christian Waber und Marc Heeb, Leiter Ortspolizei Stadt Bern (26.8.2014).
Der Justizdirektor versichert dem Fahrenden, dass der Kanton weiter nach Standplätzen sucht. Von links nach rechts: Claudio Gerzner, Statthalter Markus Grossenbacher, Christoph Neuhaus, Gemeindepräsident von Sumiswald Christian Waber und Marc Heeb, Leiter Ortspolizei Stadt Bern (26.8.2014).
Hans Wüthrich
Neben Angeboten aus Muri und Rohrbach (im Bild) wird es auch Plätze..
Neben Angeboten aus Muri und Rohrbach (im Bild) wird es auch Plätze..
Marcel Bieri
Das  Medieninteresse war gross. Die Protestierenden gaben bereitwillig Auskunft.
Das Medieninteresse war gross. Die Protestierenden gaben bereitwillig Auskunft.
Urs Baumann
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«Es ist eine Schande, dass ein ganzes Volk eine Demo durchführen musste, bis Bund und Kanton realisierten, dass wir fast keinen Platz mehr hatten.» Das sagte Claude Gerzner, der Pressesprecher der Schweizer Jenischen, am Dienstag an einer Medienkonferenz in Sumiswald. Ins Emmental gereist waren er und Christoph Neuhaus als Justizdirektor des Kantons Bern, weil Sumiswald zu jenen wenigen Gemeinden gehört, die dem Problem der Schweizer Fahrenden Abhilfe schaffen wollen.

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