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Neues Distributionszentrum in Niederbipp wird eingeweiht

Galexis, die Pharmalogistik-Tochter der Berner Galenica, weiht am Wochenende ihr neues Distributionszentrum in Niederbipp ein. In dem 85 Mio. Franken teuren Bau werden über 500 Mitarbeitende beschäftigt.

Nach anderthalb Jahren sei eines der europaweit modernsten und leistungsfähigsten Logistik- und Distributionszentren der Pharmabranche entstanden, schreibt Galenica in einer Mitteilung vom Freitag. Damit bekräftige das Unternehmen sein Bekenntnis zum Standbein Pharmadistribution.

Verkehrstechnisch ideal

Der Standort Niederbipp sei verkehrstechnisch ideal, schreibt Galenica in ihrer Mitteilung weiter. Die Aktivitäten an den bisherigen Standorten in Zürich-Schlieren und Bern-Schönbühl werden sukzessive nach Niederbipp verlegt.

Das neue Zentrum verfügt über eine Gebäudefläche von 29'000 Quadratmetern, wovon rund 12'000 als Lager dienen. Aktuell werden dort rund 42'000 Artikel gelagert, insgesamt stehen rund 100'000 Lagerplätze zur Verfügung. Die restliche Fläche verteilt sich auf Spedition, Wareneingang und Büros.

Die gesamte Fördertechnik des Zentrums hat eine Länge von 5,2 Kilomtern. Über 100 Kilometer Kabel wurden verlegt. Der Automatisierungsgrad der Anlagen beträgt gegen 70 Prozent. Mit einer Landreserve von 50 000 Quadratmetern steht auch Platz für weiteres Wachstum zur Verfügung.

Dass dies künftig durchaus im Bereich des Möglichen liegt, zeigen die Zahlen von Galenica. Die Berner Pharmagruppe wächst seit Jahren kräftig. 2007 legte sie mit einem konsolidierten Reingewinn von 134,9 Mio. Franken ein Rekordergebnis vor.

Mit dem ersten Halbjahr 2008 kann Galenica ebenfalls zufrieden sein. Der Reingewinn kletterte um die Hälfte auf 105,1 Mio. Franken. Der Betriebsgewinn legte gar um 58 Prozent auf 124,1 Mio. Franken zu. Der Geschäftsbereich Logistics, zu dem auch Galexis gehört, machte einen Umsatz von etwas über einer Milliarde Franken.

Der Pharmagrossist Galexis beliefert Apotheken, Ärzte, Drogerien und Spitäler mit rund 65'000 verschiedenen Produkten. Zu den Einweihungsfeierlichkeiten werden bis am Sonntag rund 5000 Besucherinnen und Besucher erwartet, darunter auch Bundespräsident Pascal Couchepin.

SDA/mus

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