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Neue Siedlung im Gyriquartier geplant

Im Burgdorfer Gyrischachenquartier ist eine Siedlung mit 90 Wohnungen geplant. Die veralteten «Uferwegblöcke» werden abgerissen. Der Neubau kostet 30 bis 40 Millionen Franken. Baubeginn ist in frühestens drei Jahren.

«Langer Fluss» mit 90 Wohnungen: Der geplante Neubau im Burgdorfer Gyrischachenquartier kostet 30 bis 40 Millionen Franken.
«Langer Fluss» mit 90 Wohnungen: Der geplante Neubau im Burgdorfer Gyrischachenquartier kostet 30 bis 40 Millionen Franken.
zvg

Mit dem Burgdorfer Gyrischachen in Burgdorf geht es vorwärts: In einem Jahr baut die Stadt einen neuen Typonsteg, renaturiert den nahen Auenwald und erstellt am Fluss eine «grüne Arena» als Treffpunkt für die Quartierbewohner.

Nun soll das Gyrischachen- quartier, in dem über 2000 Menschen leben, auch eine wohntechnische Aufwertung erfahren. Zusammen mit der Stadt plant die Previs-Personalstiftung aus Wabern einen Neubau, in dem 90 Zweieinhalb- bis Viereinhalbzimmerwohnungen eingerichtet werden sollen.

Mit dem Baubeginn sei nicht vor 2013 zu rechnen, sagte Jürg Thomet, Mitglied der Previs-Geschäftsleitung, an einer Pressekonferenz. Die «Uferwegblöcke» aus den 50er-Jahren will die Stiftung als Eigentümerin der Gebäude abreissen.

Neue Wohnungen suchen

Für die 130 Mieterinnen und Mieter der veralteten Dreizimmerwohnungen bedeutet dies, dass sie noch drei bis vier Jahre Zeit haben, um eine neue Bleibe zu finden. Denn laut Thomet werden die Mieten in dem Neubau deutlich höher ausfallen.

Der Burgdorfer Baudirektor Martin Kolb, Peter Hänsenberger als Leiter der Baudirektion und Jürg Thomet versicherten, dass die Verantwortlichen den Betroffenen bei der Suche nach Wohnraum behilflich sein würden. Beim Neubau handelt es sich um das Projekt «lungofiume» («langer Fluss»). Er ging als Sieger unter 14 eingereichten Arbeiten hervor.

Parallel zur Emme

Der 135 Meter lange Bau liegt parallel zum Uferweg an der Emme. Gemäss den Planern des Berner Architekturbüros Ernst Gerber wird auf dem Areal «ein grosszügiger, öffentlich begehbarer Grünraum zwischen dem Hangfuss und dem Emme-Raum» gespannt, wodurch das ganze Quartier erweitert werde.

«Für Investoren attraktiv»

Die Stadt Burgdorf unterstützt das Vorhaben laut Gemeinderat Kolb im Rahmen des «Projet urbain». Dieses hat die bessere Integration von Menschen in Wohngebieten zum Ziel. Für das Gyrischachenquartier bedeute der Neubau «eine Bereicherung», sagte Kolb. Das Projekt belege die Attraktivität der Emmestadt für Investoren und sei «ein Bekenntnis zum Gyrischachen». Die Mieterinnen und Mieter der dem Abriss geweihten Blöcke werden im Januar detailliert über die Pläne orientiert.

Die Wettbewerbsprojekte sind bis am 23.Dezember werktags von 17 bis 19 Uhr und samstags von 11 bis 15 Uhr im Kornhaus Burgdorf ausgestellt.

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