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Neu auch Solothurner Retter im Einsatz

Ab 2011 betreiben die Spital Region Oberaargau AG und die Solothurner Spitäler AG den Rettungsdienst in Niederbipp gemeinsam.

Der SRO-Rettungsdienst hält am Standort Niederbipp fest.
Der SRO-Rettungsdienst hält am Standort Niederbipp fest.
zvg

Gemeinsam mit der Solothurner Spitäler AG (SoH) will die Spital Region Oberaargau (SRO) AG den Rettungsdienst für die Gebiete Thal–Gäu und das Bipperamt auch in Zukunft aufrechterhalten. Wie die beiden Unternehmen gestern informierten, soll per 1.Januar 2011 ein gemeinsamer Rettungsdienst mit Standort Niederbipp seinen Betrieb aufnehmen.

Ob damit auch gleich der Termin für die Spitalschliessung in Niederbipp festgelegt worden ist, wollte Andreas Kohli, seit Juli Direktor der SRO AG, gestern nicht bestätigen. Wie es weitergehe in Niederbipp, werde Ende November kommuniziert.

Nachtdienst bleibt bei SRO

Bereits jetzt arbeitet die SRO AG eng mit der SoH AG zusammen: Betrieben wird der Rettungsdienst für das Gebiet um Niederbipp heute zwar ausschliesslich von SRO-Teams – zwei sind es tagsüber und eines in der Nacht. Der Rettungsdienst ist aber auch für die benachbarten Solothurner Gemeinden zuständig – und bringt Patienten ebenso in die Spitäler nach Solothurn und Olten.

Neu werden tagsüber in Niederbipp nun sowohl eine Equipe der SRO AG wie auch eine der Solothurner Spitäler AG im Einsatz stehen. Nachts bleibt wie bis anhin lediglich ein Team der SRO für den Rettungsdienst im ganzen Gebiet zuständig.

Der Solothurner Dienst soll in erster Linie die Gemeinden auf Solothurner Gebiet versorgen, derjenige der SRO AG jene auf Berner Boden. «Sollten einmal beide Equipen im Einsatz sein, kommt wie bisher die Nachbarschaftshilfe anderer Stützpunkte zum Tragen», schreiben die beiden Spitalunternehmen in ihrem Communiqué.

Für Patienten ändert nichts

Für die Patienten werde sich nichts ändern, erklärt SRO-Direktor Kohli. Sie wählen nach wie vor die Notrufnummer 144. Via Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn werden die Einsätze der Rettungsdienste dann koordiniert. So wollen die beiden Spitalunternehmen ein Eintreffen der Ambulanz vor Ort innert 15 Minuten auch in Zukunft gewährleisten.

«Befriedigende Lösung»

Mit dem gemeinsamen Rettungsdienst mit der Solothurner Spitäler AG, sagt SRO-Direktor Kohli, habe die Spital Region Oberaargau AG im Bereich der ambulanten Versorgung eine «befriedigende Lösung» erzielen können. Tagsüber, wo es mehr Einsätze gebe, würden sich die Dienste selber finanzieren. Und für die nicht selbsttragenden Nachtdienste werde die SRO AG nun von der Solothurner Spitäler AG entsprechend entschädigt.

Die nun getroffene Lösung sei somit ganz im Sinne einer guten Zusammenarbeit, sagt Andreas Kohli.

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