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Nach dem Feuer droht Einsturzgefahr

Bettenhausen ist vom Grossbrand gezeichnet. Die Dorfstrasse blieb gestern gesperrt – die Einsturzgefahr war zu gross.

Herbert Rentsch
Herbert Rentsch
In Bettenhausen ist ein Bauernhaus im Dorfzentrum abgebrannt.
In Bettenhausen ist ein Bauernhaus im Dorfzentrum abgebrannt.
Stefan Schneider
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Der Brand im Ortskern von Bettenhausen: Er wird die Gemeinde noch lange beschäftigen. Gestern Nachmittag, mehr als 24 Stunden danach, war die Dorfstrasse immer noch gesperrt – aus Angst, der Dachstuhl des betroffenen Bauernhauses könnte in sich zusammenbrechen. «Wir wollen jetzt kein Leben aufs Spiel setzen», betonte Gemeindepräsident Fritz Hebeisen.

«Explosionsartiges Feuer»

Das Unglück setzt dem kleinen Dorf bei Herzogenbuchsee arg zu. Die Stimmung ist gedrückt, die Einwohner sind immer noch schockiert. «Explosionsartig» hätten sich die Flammen entwickelt, erzählt Hebeisen. «Wäre das Ganze in der Nacht passiert, gäbe es mehr als ein Opfer zu beklagen.» Zu spät kam die Hilfe für einen 89-jährigen Rentner, der im Parterre wohnte. Sein Sohn und dessen Frau konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen (wir berichteten).

Über die Ursache war gestern nichts Neues in Erfahrung zu bringen. Bevor die Brandfahnder ihre Arbeit im ganzen Haus aufnehmen konnten, musste zuerst der Dachstock geräumt werden. Gefahr ging von den beiden hohen Kaminen aus, die einzustürzen drohten.

Die beiden Überlebenden wurden am Sonntag mit leichten Verletzungen ins Spital Langenthal transportiert. Am späteren Abend konnten sie nach Bettenhausen zurückkehren und eine möblierte Dreizimmerwohnung im Dorf beziehen, die zuletzt unbewohnt war. «Die beiden brauchen jetzt Zeit, um ihr Leben neu zu organisieren», weiss Bettenhausens Gemeindeschreiber Hans Peter Steiner. Ausser den Kleidern, die sie auf dem Leib trugen, konnten sie praktisch nichts in Sicherheit bringen.

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