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Mutten – mal steil und mal eben

Eine kleine Gemeinde mit gut 80 Einwohnern, die hoch über der Strasse von Chur ins Engadin am Berghang klebt: Das ist Mutten im Kanton Graubünden, das bei aller Verschiedenheit genauso ländlich ist wie Mutten im Emmental.

Mutten im Kanton Graubünden. Das ist eine Handvoll braun gebrannter Häuser, verteilt auf drei Siedlungen und drei Höhenstufen. Gut 80 Leute wohnen hier, hoch über dem Tal der Albula, in dessen Tiefen sich die Strasse und die Bahn von Thusis nach Tiefencastel schlängeln. So mancher reist auf der Fahrt von Chur ins Engadin durch die imposante Schlucht, ohne von der kleinen Gemeinde weiter oben Notiz zu nehmen.

Mutten im Kanton Bern. Das ist eine Handvoll Emmentaler Bauernhöfe, verstreut über eine weite Ebene. Nur ein paar Höhenmeter sind es hinab zur Emme und zum Moos am Schüpbachkanal, die das Plateau auf zwei Seiten hin begrenzen. Auch dieses Mutten lassen die Reisenden in der Regel links liegen – nun, die meisten sind von Burgdorf ins Oberemmental und von Bern über Langnau nach Luzern unterwegs und haben für den idyllischen Signauer Aussenbezirk keinen Blick übrig.

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