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Mopac-Löhne: Jetzt gibts Arbeit für die Richter

Nächsten Monat muss sich die Mopac Modern Packaging AG vor Gericht dafür verantworten, dass sie vor zwei Jahren begonnen hat, die Löhne ihrer Angestellten an den Eurokurs zu koppeln.

Unia gegen Mopac: Die Gewerkschaft zerrt das Verpackungsunternehmen wegen der Lohnkürzungen vor Gericht.
Unia gegen Mopac: Die Gewerkschaft zerrt das Verpackungsunternehmen wegen der Lohnkürzungen vor Gericht.
Thomas Peter

Rund 10 Prozent weniger Lohn. Das war im Februar 2011 für viele der rund 260 Angestellten der Mopac Modern Packaging AG in Wasen wie ein Schlag ins Gesicht. Die Firma hatte im Kampf gegen die Frankenstärke zu einer Massnahme gegriffen, die bis dahin schweizweit kaum und im Kanton Bern gar nicht bekannt war: Die Kopplung der Löhne an den aktuellen Franken-Euro-Kurs. Mopac begründete die Lohnkürzungen mit der wirtschaftlichen Situation und der starken Abhängigkeit der Firma vom Eurokurs. Das Unternehmen stellt unter anderem Lebensmittelverpackungen für die grossen Schweizer Detaillisten her. 55 Prozent der Ware verkauft die Firma jedoch ins Ausland und ist somit stark exportorientiert.

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