Zum Hauptinhalt springen

Mopac kürzt alle Löhne um 10 Prozent

Die Mopac Modern Packaging AG plant, die Löhne ihrer gesamten Belegschaft von über 260 Mitarbeitenden um 10 Prozent zu kürzen. Die Auftragslage stimmt zwar, doch die Einnahmen aus dem Exportgeschäft leiden unter dem tiefen Eurokurs.

Die Mitteilung der Geschäftsleitung der Verpackungsfirma Mopac hat zu einer Protestaktion der Gewerkschaft Unia geführt.
Die Mitteilung der Geschäftsleitung der Verpackungsfirma Mopac hat zu einer Protestaktion der Gewerkschaft Unia geführt.
Thomas Peter

Eine Hiobsbotschaft ereilte gestern die 263 Mitarbeitenden der Mopac in Wasen. Die Geschäftsleitung teilte ihnen mit, dass ihr Lohn um 10 Prozent gekürzt werden soll. «Der tiefe Eurokurs hat uns zu diesem Schritt gezwungen», sagt Geschäftsführer Rainer Füchslin. Schliesslich mache die Mopac Modern Packaging AG als Herstellerin von Lebensmittelverpackungen 55 Prozent ihres Umsatzes im Euroraum. Der Entscheid, die Löhne zu kürzen, sei nicht leichtfertig gefallen. Wegen des starken Frankens sei er unter anderem bei der Schweizerischen Nationalbank und beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) vorstellig geworden, so Füchslin. Ein letztes Treffen mit Staatssekretär Jean-Daniel Gerber fand vergangene Woche statt. «Doch die Gespräche haben nicht mehr gefruchtet.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.