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Minarett: Der Streit geht weiter

Die Minarettgegner sind enttäuscht, weil der Stadtrat eine parlamentarische Erklärung der SVP zum Minarett abgelehnt hat.

Mit ihrem parlamentarischen Vorstoss ist die SVP im Stadtrat Langenthal knapp abgeblitzt. Die Partei hatte verlangt, der Gemeinderat solle mit der islamischen Glaubensgemeinschaft Langenthal Gespräche aufnehmen, damit die Muslime das noch immer hängige Baugesuch für ein Minarett zurückziehen würden.

Den hauchdünnen Entscheid des Stadtrats bedauert nun das Aktionskomitee «Stopp Minarett». Sprecher Daniel Zingg schreibt in einer Mitteilung: «Mit dem Rückzug des Baugesuchs könnte die Glaubensgemeinschaft ihren Willen zur Integration und ihren Respekt vor dem schweizerischen Volksentscheid bekunden.» Dieser sei mit dem Ja zum Minarettverbot deutlich zu Tage getreten. Das Aktionskomitee bedaure das «juristische Hickhack» wegen des Minaretts. Der demokratische Entscheid des Volkes werde auf diese Weise ignoriert.

Die Minarettgegner bekräftigen, «dass die islamische Gemeinschaft ihren Glauben auch ohne Minarett ausüben kann». Das beweise das jeweils hohe Verkehrsaufkommen vor der Moschee an Freitagen. Auch zeige «das unnachgiebige Drängen nach einem Minarett», dass es sich beim Moscheeturm nicht um einen Bestandteil des Glaubens, sondern um ein Machtsymbol handle.

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