Machtdemonstration der Lokalmatadoren am Stadtlauf

Langenthal

Adrian Lehmann und Martina Strähl liessen sich von den widrigen Wetterbedingungen am Langenthaler Stadtlauf nicht beeindrucken und gewannen beide im Eliterennen.

Bei nasskaltem Wetter rannten die Läuferinnen und Läufer am Langenthaler Stadtlauf durch die weihnächtlich geschmückten Strassen.

Bei nasskaltem Wetter rannten die Läuferinnen und Läufer am Langenthaler Stadtlauf durch die weihnächtlich geschmückten Strassen.

(Bild: Daniel Fuchs)

Kalte Temperaturen und Nieselregen machten am Samstagabend die 15.Austragung des Langenthaler Stadtlaufs zu einem Lauferlebnis für Hartgesottene. Trotz der suboptimalen Wetterbedingungen liessen sich weder Zuschauer noch Laufbegeisterte lumpen und strömten in Scharen an die Startlinie respektive an den Streckenrand. Am Ende gab es zum kleinen Jubiläum gar einen neuen Teilnehmerrekord mit 1280 klassierten Athletinnen und Athleten zu verzeichnen.

Zwei Heimsiege

Den vielen Zuschauern, die dick eingekleidet bis zum Ende am Streckenrand zur Musik der «Strossefüdeler» ausharrten und nicht müde wurden, die Athleten anzufeuern und voranzutreiben, wurde die Unterstützung durch überragende Laufleistungen und spannende Rennen gedankt. Noch selten zuvor hatte in der Langenthaler Innenstadt so mancher Streckenrekord gewackelt, und noch nie waren sowohl das Eliterennen der Männer wie auch dasjenige der Frauen von Athleten der LV Langenthal gewonnen worden.

Kopf-an-Kopf-Rennen

Sowohl Adrian Lehmann wie auch Martina Strähl gelang das Kunststück eines Start-Ziel-Sieges, wobei Lehmann bis auf die Zielgerade den Eritreer Berhane Oqubit an seinen Fersen hatte. Der starken Konkurrenz Oqubits war es schliesslich zu verdanken, dass Lehmann sich nach zwei von sechs zu laufenden Runden vom Traum Streckenrekord verabschieden musste. «Schliesslich geht es um den Sieg und nicht um den Rekord», sagte Lehmann nach dem Rennen. Da er Oqubit in seinem Nacken wusste, wäre es fahrlässig gewesen, voll auf das Tempo zu drücken und zu riskieren, am Ende überspurtet zu werden.

Überlegener Sieg

Mit der Angst vor dem Überspurtetwerden musste Martina Strähl sich während des ganzen Rennen nie befassen. Überlegen gewann sie das Frauenrennen mit einer halben Minute Vorsprung und in der zweitschnellsten je in Langenthal gelaufenen Zeit. Obwohl nahe am Streckenrekord, war der für sie zu keiner Zeit ein Thema: «Für mich war der Stadtlauf ein Schnelligkeits- und Aufbautraining nach der Erholungsphase vom Luzern-Marathon», sagte die für die LVL startende Solothurnerin.

Abgerundet wurde die Machtdemonstration der LV Langenthal durch Fabian Kuert und Sibylle Dürrenmatt, die als Vierter respektive Dritte im jeweiligen Eliterennen einen beachtlichen Anteil am Langenthaler Gesamtresultat hatten.

Berner Zeitung

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