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Lösung im Clinch mit dem Kanton

Für den Schutz der Stadt Langenthal will der Hochwasserschutzverband die Messstelle in der Langete in Lotzwil vom Kanton übernehmen und sie erneuern.

Die Messstation bei dieser Brücke über die Langete in Lotzwil ist für die Beurteilung der Hochwassergefahr für Langenthal sehr wichtig.
Die Messstation bei dieser Brücke über die Langete in Lotzwil ist für die Beurteilung der Hochwassergefahr für Langenthal sehr wichtig.
Thomas Peter

Aus Spargründen will der Kanton Bern die Messstation in der Langete in Lotzwil nur noch bis Ende dieses Monats betreiben. Die Stadt Langenthal und der Hochwasserschutzverband unteres Langetental haben daran gar keine Freude. Denn der Pegelstand der Langete in Lotzwil ist laut den Verantwortlichen «matchentscheidend» für die Beurteilung der Hochwassergefahr und somit für den Schutz von Langenthal. Nur dank dieser ist jeweils bekannt, wie viel Wasser unterhalb des Hochwasserentlastungsstollens in Madiswil in Richtung Langenthal fliesst. Dies ist vor allem bei Gewittern wichtig, die von Westen kommen. Dann kann der Abfluss der Langete in Lotzwil hoch sein, während der Fluss in Madiswil, Kleindietwil oder Huttwil noch relativ wenig Wasser führt. Der Verband und die Stadt haben deshalb beim Kanton interveniert. Allerdings vergeblich. Dieser hält daran fest, die Messstation per 1.September ausser Betrieb zu nehmen.

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