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Lieder haben Einfluss auf die Psyche

Hausaufgaben: Mehr als die Hälfte der Oberstufenschüler von Herzogenbuchsee hört Musik bei den Hausaufgaben. Das könne die Konzentration stören, sagt die Expertin.

Von 45 Knaben hören 21 Musik, während sie Hausaufgaben machen, unter den Mädchen sind es 24 von 35. Im Durchschnitt hören also etwa 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler an der Oberstufe Herzogenbuchsee Musik bei den Hausaufgaben. Auf dem Schulweg hören nur 10 von 45 Knaben Musik, bei den Mädchen sind es immerhin 12 von 35. Musik auf dem Schulweg ist also in Herzogenbuchsee ein weniger grosses Thema. Beim Sport sagen viele, dass es anspornend ist, Musik zu hören. Bei der Umfrage sind es 19 von 45 Jungen und 17 von 35 Mädchen. Der Durchschnitt liegt also unter 50 Prozent. Nur 6 von 45 Jungen hören Musik vor dem Einschlafen, bei den Mädchen sind es 8 von 35. Deutlich höher sind die Zahlen bei der Frage, ob es einem besser geht, wenn man Musik hört. 38 von 45 Jungen fühlen sich besser, wenn sie Musik hören, bei den Mädchen sind es sogar 33 von 35. Andrea Pini Weber, psychologische Beraterin aus Langenthal, findet, dass jeder Schüler selbst entscheiden muss, ob er Musik zu den Hausaufgaben hört oder nicht. Es gebe viele Fälle, in denen man danach gar nicht richtig wisse, was man gelernt habe. «Die Musik hat ganz klar einen psychischen Einfluss auf uns», sagt die 57-Jährige im Gespräch. Ruhigere Musik mache einen eben ruhiger oder schläfriger, eher laute Musik wecke einen tendenziell auf. Eigentlich gebe es gar keine Musikstile, die man nicht hören sollte, findet Andrea Pini Weber. «Denn es muss jeder selbst entscheiden, was ihm gefällt.»

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