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Keine Profis, aber viel Herz

Die Rumänen konnten sich für ihren Auftritt in der Kupferschmiede keinen teuren Ausstellungsprofi leisten. Leicht könnten die reichen Kulturschätze, die sie zu bieten haben, übersehen werden.

Schwester Gabriela (links) und die anderen Nonnen erklären gern, was es mit den Heiligenbildern auf sich hat.
Schwester Gabriela (links) und die anderen Nonnen erklären gern, was es mit den Heiligenbildern auf sich hat.
Thomas Peter

Auf langen Tischen haben sie handgefertigte Schärpen, kunstvoll bemalte Eier, bestickte oder gehäkelte Decken ausgebreitet, an den Wänden ringsum hängen bestickte Blusen. Die einfache Art, mit der die Rumänen ihre Produkte in der Kupferschmiede präsentieren, verführt zu keinem unüberlegten Kauf. Auch in der kleinen Halle machen sie kein grosses Aufhebens um die Schätze, die sie zu bieten haben. Wer will, kann sich informieren. Die Gefahr besteht, dass die OGA-Besucher nach einem kurzen Blick auf die Ikonen an den Wänden und die junge Frau, die an einem Tisch sitzend weitere Heiligenbilder malt, leicht befremdet weiterschlendern.

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