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Kanton baut Drohkulisse auf

Weil sich die Gemeinde den Fusionsabklärungen mit Ersigen und Oberösch verweigert, greift der Kanton zu ungewohnten Mitteln: Er leitet gegen Niederösch ein Verfahren ein.

Mit der Idylle könnte es in Niederösch bald vorbei sein. Lehnt das Dorf Fusionsgespräche weiter ab, muss es künftig mit kleineren Zustüpfen aus dem Finanz- und Lastenausgleich rechnen.
Mit der Idylle könnte es in Niederösch bald vorbei sein. Lehnt das Dorf Fusionsgespräche weiter ab, muss es künftig mit kleineren Zustüpfen aus dem Finanz- und Lastenausgleich rechnen.
Thomas Peter

Das hat es im Kanton Bern bislang noch nie gegeben: Der Staat leitet ein Verfahren gegen eine kleine Gemeinde ein, die in beträchtlichen finanziellen Nöten steckt und trotzdem nicht bereit ist, Fusionsabklärungen zu tätigen. Bei der Kommune handelt es sich um Niederösch an der unteren Emme.

Deren Stimmbevölkerung hat sich bekanntlich Ende April dagegen ausgesprochen, mit Ersigen und Oberösch Gespräche über einen Zusammenschluss aufzunehmen. Ersigen und Oberösch fassten daraufhin den Beschluss, die Gespräche zu zweit weiterzuführen.

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