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Jetzt kommen die Bewohner zum Zug

Die Integrationsfachstelle Interunido und Liegenschaftsbesitzer wollen den Ruf des Ziegelhofquartiers verbessern. Im Stadtteil mit durchschnittlich hohem Ausländeranteil wurde jetzt eine Bestandesaufnahme gemacht.

Mit Interunido mitten drin im Ziegelhof: Thomas Niklaus und Anita Abegglen machen sich stark für ein neues Selbstbewusstsein im Quartier. Mit Säulen machen sie die Bewohner auf das Quartierentwicklungsprojekt aufmerksam. Kinder haben bereits die Bodenplatten der Rutschbahn bemalt.
Mit Interunido mitten drin im Ziegelhof: Thomas Niklaus und Anita Abegglen machen sich stark für ein neues Selbstbewusstsein im Quartier. Mit Säulen machen sie die Bewohner auf das Quartierentwicklungsprojekt aufmerksam. Kinder haben bereits die Bodenplatten der Rutschbahn bemalt.
Thomas Peter

«Den meisten Bewohnern gefällt es im Ziegelhofquartier», sagt Thomas Niklaus, Leiter der Integrationsfachstelle Interunido in Langenthal. «Was ihnen nicht gefällt, ist der schlechte Ruf, der ihrem Quartier anhaftet.» Tatsächlich gilt die Siedlung an der Thunstettenstrasse als eine der unattraktivsten in der Stadt. Vor allem einkommensschwache Menschen leben hier, der Ausländeranteil liegt mit 69 Prozent weit über demjenigen von ganz Langenthal (20 Prozent), und die aktuell rund 390 Bewohner stammen aus nicht weniger als 38 verschiedenen Nationen.

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