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«Jeder kann sich als Held fühlen»

Nach sechsjähriger Entwicklungszeit ist es so weit: Das Brettspiel «Heldentaufe» aus Burgdorf ist bereit für den Markt. Jedoch muss die Finanzierung noch sichergestellt werden.

«Heldentaufe»:? Simon Junker (l.) hatte die Idee für das Brettspiel, Bastian Kälin half bei der Entwicklung mit.
«Heldentaufe»:? Simon Junker (l.) hatte die Idee für das Brettspiel, Bastian Kälin half bei der Entwicklung mit.
Olaf Nörrenberg

Simon Junker hält etwas Kleines, Weisses in der Hand. «Das ist ein Monsterzahn.» Wer als Erster zwanzig solcher Zähne ins Dorf zurückbringe, habe gewonnen, erklärt der Burgdorfer, während er weitere Teile, Würfel, Karten und Spielfiguren aus der Schachtel nimmt. Das Brettspiel hat Simon Junker nicht etwa in einem Geschäft gekauft, nein, er hat es vor sechs Jahren im Rahmen seiner Masterarbeit zum Sekundarlehrer entworfen. Seine Motivation bestand darin, ein Spiel für Jugendliche zu erschaffen, welches diese vom PC zurück an den gemeinsamen Spieltisch bringen kann. «Zu einer echten sozialen Auseinandersetzung kann es nur kommen, wenn man sich gegenübersitzt», meint Junker. «Heldentaufe» enthalte die wichtigsten Aspekte eines Adventure-Games wie beispielsweise «Zelda» oder «World of Warcraft», wo sich die Spieler als Helden fühlen könnten, fügt er hinzu.

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