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«Ja, es ist viel zu schnell gegangen»

Nach dem Nein der Niederöscher Stimmbürger zu den Fusionsabklärungen gibt Gemeindepräsident Andreas Friedli zu, dass man zu fest aufs Gas gedrückt habe. Ersigen plant nun, mit Oberösch alleine weiterzugehen.

Drei streckten die Hand aus: Iris Balmer, Gemeindepräsidentin von Oberösch, Andreas Friedli, Gemeindepräsident von Niederösch, und Simon Werthmüller, Gemeindepräsident von Ersigen (links). Nach dem Nein der Niederöscher Stimmberechtigten muss Andreas Friedli die Hand wieder zurückziehen.
Drei streckten die Hand aus: Iris Balmer, Gemeindepräsidentin von Oberösch, Andreas Friedli, Gemeindepräsident von Niederösch, und Simon Werthmüller, Gemeindepräsident von Ersigen (links). Nach dem Nein der Niederöscher Stimmberechtigten muss Andreas Friedli die Hand wieder zurückziehen.
Thomas Peter

Die Dreierfusion ist gestorben: Niederösch stieg – kaum mit einem Fuss im Boot – schon wieder aus. Die Gemeindeversammlung hat am Freitag mit 20 Nein- und 15 Ja-Stimmen bei 5 Enthaltungen beschlossen, die Fusionsabklärungen mit Ersigen und Oberösch gar nicht erst aufzunehmen. Sie lehnte den Antrag des Gemeinderates ab. Ein anderes Bild bot sich am gleichen Abend bei den Nachbarn in Oberösch: Die 15 anwesenden Stimmberechtigten sagten einstimmig Ja zum Start von Fusions-verhandlungen für alle drei Gemeinden sowie zum Eventualantrag, ein Zusammengehen nur mit Ersigen zu prüfen.

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