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Im Stall war es diesem Rind zu langweilig

Auf der Lüderenalp büxte ein Rind aus und sprang auf das Dach des Bauernhauses. Das Tier überlebte das Abenteuer unverletzt.

Eine noch nie da gewesene Situation: 15 Minuten dauerte das Abenteuer. Danach hatte das Rind wieder sicheren Boden unter den Füssen.
Eine noch nie da gewesene Situation: 15 Minuten dauerte das Abenteuer. Danach hatte das Rind wieder sicheren Boden unter den Füssen.
Leserreporter 20 Minuten

Schreck für einen Hirten: Beim Einstallen eines Rindes sprang dieses letzten Sonntagvormittag auf das Dach eines Bauernhauses auf der Lüderenalp, oberhalb Gohl. «Das ist noch nie passiert», sagt der Hirte, der seit fünfzig Jahren Rinder zur Sömmerung auf der Alp betreut, gegenüber dieser Zeitung. Just in diesem Moment kam ein Leser der Pendlerzeitung «20 Minuten» vorbei und knipste mit seinem Handy ein Foto.

78 Rinder sind derzeit auf der Alp eingestallt. 20 Tiere bringt der Hirte in einem Freilaufstall unter, den Rest in einem Anbindestall. Wie jeden Tag holte er die Rinder auch am Sonntagvormittag von der Weide, um die Tiere in die verschiedenen Stallungen zu führen. Plötzlich büxte ein Rind aus und sprang auf das Dach des Bauernhauses. Dies war möglich, weil das Eternitdach praktisch bis zum Boden reicht. «Das Rind lief auf dem Dach hin und her. Ich hatte Angst, dass es nach vorne geht und auf den Hausplatz fällt», schildert der Hirte die Situation. Er holte eine Leiter, kletterte hinauf und konnte das Rind vom Dach treiben.

Nach 15 Minuten war alles vorbei: Das Rind überlebte das Abenteuer ohne Verletzungen; lediglich das Dach wurde beschädigt. Die meisten Rinder seien sich Laufställe gewohnt und hätten noch nie einen Anbindestall gesehen. «Sie sind oft wild», ärgert sich der Hirte, der anonym bleiben möchte. Und wenn die Guschti zur Sömmerung zu ihm auf die Alp gebracht würden, sei es seine Aufgabe, die Tiere zu zähmen.

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