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Bauernhaus nach Blitzschlag niedergebrannt

Am späten Samstagabend hat im Gebiet Hubel ein Blitz in ein Bauernhaus eingeschlagen und einen Brand ausgelöst. Das Haus wurde komplett zerstört. Verletzt wurde niemand.

Nur noch Schutt und Asche: Hans Schneeberger in der Brandruine seines Bauernhauses im Hubel in Kleindietwil, das am Samstag nach einem Blitzeinschlag niederbrannte.
Nur noch Schutt und Asche: Hans Schneeberger in der Brandruine seines Bauernhauses im Hubel in Kleindietwil, das am Samstag nach einem Blitzeinschlag niederbrannte.
Thomas Peter
Dort schlug um 22.15 Uhr ein Blitz in ein Bauernhaus.
Dort schlug um 22.15 Uhr ein Blitz in ein Bauernhaus.
Felix Brodmann
Personen und Tiere wurden keine verletzt.
Personen und Tiere wurden keine verletzt.
Leserreporter
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Die Meldung, wonach im Gebiet Hubel bei Kleindietwil (Gemeinde Madiswil) nach einem Blitzeinschlag ein Bauernhaus brenne, ging am Samstag um 22.15 Uhr bei der Kantonspolizei Bern ein. Der einzige ständige Bewohner und eine zu Besuch weilende Person konnten das Haus selber verlassen.

Für die Feuerwehr Hunzen wurde es ein schwieriger Einsatz. Sie war laut ihrem Kommandanten Beat Zulliger mit hundert Leuten vor Ort. Dazu kamen noch 15 der Stützpunktfeuerwehr Langenthal. Aufgrund der schmalen Zufahrt konnten allerdings beide Feuerwehren nur mit Personenwagen bis zum brennenden Haus vorrücken.

«250 oder 300 Meter vorher war für die Feuerwehrfahrzeuge Schluss», sagt Zulliger. Auch der Hauptbezugsort für das Löschwasser lag rund einen Kilometer weit weg. Es mussten also lange Schlauchleitungen erstellt werden. Als die Feuerwehren vor Ort eintrafen, stand das Haus bereits in Vollbrand. Das Bauernhaus und der Ökonomieteil wurden durch das Feuer komplett zerstört.

Unterkunft gefunden

Die Bewohner eines benachbarten Hauses mussten dieses vorübergehend verlassen. Die Feuerwehren konnten aber ein Übergreifen der Flammen auf ihr Haus, die Bäume und die ausgetrocknete Wiese verhindern. Personen und Tiere wurden nicht verletzt.

Eine Ambulanz war vorsorglich aufgeboten worden. Infolge des Blitzschlages waren mehrere Häuser in der Umgebung vorübergehend ohne Strom. Gestern war die Feuerwehr noch immer mit dem Heustock beschäftigt.

Der Hausbesitzer ist hauptberuflich Schreiner und züchtet Schafe. Er hatte seine Liegenschaft in den letzten Jahren eigenhändig restauriert. Vorläufig kann er eine leerstehende Wohnung in der Nachbarschaft beziehen.

BZ/rgw

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