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Fünf Parteien und sieben Sitze

Am 22.September wird gewählt, und die BDP tritt in Thunstetten-Bützberg erstmals zu den Gemeindewahlen an. Die Unabhängigen Wähler sind verschwunden. Bis am 12.August müssen die Listen eingereicht werden. Sehr begehrt ist die Listennummer 1.

Die letzten Wahlen in Thunstetten verliefen turbulent. Anonym und heftig wurde auf einzelne Kandidaten «geschossen». Zudem wurde dem damaligen Regierungsstatthalter Martin Lerch (SVP) vorgeworfen, er habe das Ergebnis beeinflusst, indem er einen Beschwerdebericht zur Vormundschaftskommission bewusst erst nach den Wahlen veröffentlicht habe. Die Anschuldigungen, die sich später als haltlos herausstellten, führten möglicherweise auch zum Wechsel im Gemeindepräsidium. Die Wahlbeteiligung lag zwar bei hohen 57 Prozent. Ungewöhnlich viele Zettel blieben jedoch leer oder waren ungültig.

Die aktuelle «Zauberformel» lautet: 2 SVP, 2 FDP, 2 SP, 1 EVP. Die vor vier Jahren erstmals angetretene EVP machte ihren einen Sitz auf Kosten der SVP. Diesmal dürften die Wahlen nach Meinung der meisten Parteienvertreter ruhiger über die Bühne gehen. Vom siebenköpfigen aktuellen Gemeinderat verzichtet nur gerade Stefan Krähenbühl (FDP) auf eine Kandidatur. Sonst treten alle Bisherigen wieder an.

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