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Fleischlos essen – der Umwelt zuliebe

Wie an vielen anderen Orten in der Schweiz kam gestern auch im Kinderhaus Langnau ein vegetarisches, klimafreundliches Zmittag auf den Tisch.

Das Klima-Zmittag scheint den Zwei- bis Vierjährigen wie auch den Betreuerinnen zu schmecken.
Das Klima-Zmittag scheint den Zwei- bis Vierjährigen wie auch den Betreuerinnen zu schmecken.
Hans Wüthrich

Es ist ziemlich ruhig am Mittagstisch im Kinderhaus. Ein gutes Zeichen für die Köchin – und tatsächlich bestätigt die bald vierjährige Anna auf Nachfrage: Der Salat sei sehr fein. «Die Gemüselasagne auch», versichern Nuri und Lisanne.

Rund 1'100 Kindertagesstätten, Heime, Spitäler und andere Institutionen haben sich gestern an der WWF-Aktion «Klima-Zmittag» beteiligt. Sie servierten ausschliesslich vegetarische Menüs, denn diese verursachen dreimal weniger Treibhausgase als Mahlzeiten mit Fleisch. Warum? Weil Wiederkäuer viel Methangas produzierten, weil für die Futterproduktion viel Energie nötig sei und im Amazonas grosse Flächen Wald für die Tierhaltung gerodet würden, argumentiert der WWF.

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