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Er fuhr mit dem Velo von Marokko in die Schweiz

4444 Kilometer per Velo: Thomas Wetzlmaier aus Niederbipp hat abenteuerliche zweieinhalb Monate hinter sich.

Thomas Wetzlmaier vor dem Start in Marrakesch.
Thomas Wetzlmaier vor dem Start in Marrakesch.
zvg

Der Schweizer Wohnrechtsanbieter Hapimag hat aus Anlass seines 50-Jahr-Jubiläums ein spezielles Projekt lanciert: Am 11.Juli starteten sechs Radfahrer in Schottland, Marokko, Finnland, Ungarn und in der Türkei, um entlang von fünf Hapimag-Routen von Resort zu Resort nach Baar ZG zum Hauptsitz des Unternehmens zu radeln. Am vergangenen Dienstag sind sie in der Schweiz angekommen – unter ihnen auch der Niederbipper Thomas Wetzlmaier.

4444 Kilometer hat der 57-jährige Lagerist von Marrakesch bis nach Baar mit dem Fahrrad zurückgelegt. «Die intensive Reise war reich an Eindrücken für alle Sinne», erzählt Wetzlmaier. Für ihn sei ein Lebenstraum in Erfüllung gegangen. «Es war eine unvergessliche Zeit.»

Der Start in Marrakesch sowie die Côte d’Azur waren seine zwei persönlichen Höhepunkte auf dem Weg über Portugal, Spanien und Frankreich in die Schweiz. Viele Begegnungen in den Hapimag-Resorts und unterwegs hinterlassen bei Wetzlmaier bleibende Erinnerungen, ebenso die vielen Sinneseindrücke: farbenfrohe Märkte mit duftenden Gewürzen und Kräutern, viele Hundert Kilometer entlang des tiefblauen Meers, aber auch durch rote Wüsten, Hitze und Kälte.

Bei Minustemperaturen über Alpenpässe

In Chamonix gesellte sich ein alter Bekannter zu Wetzlmaier, den er schon lange nicht mehr gesehen hatte: der Regen. Der Blick auf den Montblanc blieb ihm deshalb verwehrt. So verliess Wetzlmaier Chamonix dick eingepackt und überquerte zwei Alpenpässe bei Minustemperaturen, Nebel und Wind. Die Etappe durch die Alpen war auch diejenige, vor der er vor dem Start besonders Respekt gehabt hatte. Im Wallis schien wieder die Sonne. Via Blausee und Interlaken radelte Wetzlmaier weiter nach Luzern und schliesslich nach Baar.

Der Niederbipper ist ein passionierter Radfahrer und macht regelmässig Radtouren wie beispielsweise Zweitagestouren nach Venedig oder Paris. Deshalb bewarb er sich Anfang Jahr für das Projekt – und wurde prompt ausgewählt.

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