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Emmentaler Spitäler erhalten keinen Rappen

Dass man keine öffentlichen Gelder für die Sanierung bekomme, bedeute nicht das Ende des Regionalspitals Emmental, betonen die Verantwortlichen. Sie wollen an beiden Standorten – Burgdorf wie auch Langnau – festhalten. Die Finanzierung sei auch ohne Kantonsbeitrag machbar.

Markus Zahno

«Es ist ein herber Rückschlag für das Emmental.» Und weil er so kurz nach dem Tech-Schliessungsentscheid komme, schmerze er umso mehr, sagt die Burgdorfer Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch. «Auf der einen Seite will man die Regionen mit grossen Förderprogrammen stärken, auf der anderen Seite trägt man keine Sorge zu dem, was die Regionen bereits haben.» Bei allem Respekt: «Das ist absurd.»

Elisabeth Zäch und die Verantwortlichen des Regionalspitals Emmental (RSE) haben den regierungsrätlichen Entscheid, die Sanierung ihres Spitals nicht mit öffentlichen Geldern zu unterstützen, gestern an einer Medienkonferenz kommentiert. Sie bemühten sich, zuversichtlich zu sein – doch ihre Enttäuschung war weder zu übersehen noch zu überhören. Einen Kantonsbeitrag von 47 Millionen hatten sie erhofft, nun erhalten sie keinen einzigen Franken. «Diese Alles-oder-nichts-Politik ist störend», so Zäch. «Die Regierung hätte auch sagen können: Ihr bekommt nicht die ganzen 47 Millionen, sondern einen Teilbetrag.»

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