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Ein Versteck mit Tausenden Besuchern

In Trub existiert das einzige zugängliche Täuferversteck der Schweiz. Es wurde dermassen oft besucht, dass die Familie eine Pause brauchte.

Simon und Regula Fankhauser: Sie machten das letzte zugängliche Täuferversteck der Schweiz zu einer Attraktion.
Simon und Regula Fankhauser: Sie machten das letzte zugängliche Täuferversteck der Schweiz zu einer Attraktion.
Hans Wüthrich

Klein und schmal ist die Kammer im Heuboden, im Dunkeln harrten Bauer Christian Fankhauser und andere Glaubensgenossen aus, als die Täuferjäger das Haus absuchten. Um 1700 war das, als die Obrigkeit das Täufertum als ketzerisch erachtete, die Gläubigen verfolgte und verjagte.

Das Versteck im Bauernhaus der Familie Fankhauser zieht Interessierte an. Hier, im tiefen Emmental, existiert das einzige Täuferversteck in der Schweiz, das noch zugänglich ist. 2007 hat die Familie Fankhauser eine Ausstellung eröffnet. Die Nachfrage war enorm, und so ergab sich ein neues Standbein für den Betrieb.

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