«Ein perfekter Platz für Naturliebhaber»

Meine Oase: Pflanzenvielfalt, fünf Sitzplätze, Weiher und Whirlpool: Das alles zeichnet den Garten von Margaretha und Erwin Meyer-Rhyn in Bollodingen aus.

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Kirschbäume, Apfelbäume, Birke, Lavendel, Salat, Kabis, Rosenbäume, Buchsbäume: Rund ums Haus von Margaretha und Erwin Meyer-Rhyn fehlt es an praktisch nichts, was das Herz eines Hobbygärtners erfreuen kann. Seit über dreissig Jahren lebt das Ehepaar im eigenen Haus im aargauischen Bollodingen, der Umschwung misst stattliche 1000 Quadratmeter. «Ein perfekter Platz für Naturliebhaber, wie wir es sind», so Erwin Meyer-Rhyn. Der gelernte Maschinenmechaniker amtet in der Geschäftsleitung einer Maschinen- und Werkzeugbaufirma. Beim Gärtnern kann er sich von der Büroarbeit und dem Alltagsstress erholen.

Rosa Rosenbäumchen

In dieser Vielfalt an Pflanzen gedeihen solche, die Margaretha und Erwin Meyer-Rhyn besonders ans Herz gewachsen sind. Wie etwa die rosa Rosenbäumchen. «Ein Abschiedsgeschenk meiner Kollegen der Feuerwehr Niederbipp», so der 61-Jährige. Seine Tätigkeit als Feuerwehrinspektor ging vor drei Jahren zu Ende.

In diesem Gartenjahr hat der Hausherr seine Freude an Hortensien entdeckt, von denen er gleich mehrere Stöcke eingepflanzt hat. «Mir gefällt, wie sich ihre Farbe im Laufe der Blütezeit verändert.» Überhaupt sei ihm und seiner Frau wichtig, dass der Garten im Wandel und somit lebendig bleibt. «Wir wollen, dass hier von Frühling bis Herbst Blumen blühen.» In diesen Tagen gönnt sich Erwin Meyer-Rhyn eine Auszeit vom Gärtnern. Hat er doch gerade ein grösseres Projekt beendet: Für seine vier Enkelkinder, im Alter zwischen 4 und 13 Jahren, hat er einen Sitzplatz entworfen und gebaut. «Ich habe vier Sitze von alten Landmaschinen angestrichen und um eine Feuerstelle platziert. Hier können die vier nun ihre eigene Cervelat bräteln.» Gemütliches Beisammensein ist in dieser Familie wichtig: Fünf verschiedene Sitzplätze – schattige und sonnige – bieten die ideale Umgebung dazu. Der beliebteste Treffpunkt ist das sogenannte Kota-Gartenhaus, ein Grillhäuschen nach nordischem Vorbild. Hier drinnen können auch im Winter über dem Feuer Raclette oder Waffeln zubereitet werden.

Vogel aus Buchs

Auf der einen Seite des Hauses hat es einen Seerosenteich, auf der anderen steht ein Whirlpool. «Hier bade ich manchmal um fünf Uhr morgens vor der Arbeit und lausche dem Gezwitscher der Vögel», so der Hausherr. Seine Frau – die bei diesem Besuch in ihrem Garten lieber im Hintergrund bleibt – ist es, die sich vor allem mit der Feinarbeit der Gartenpflege beschäftigt. Die 65-jährige ausgebildete Mechanikerin hat sich in den vergangenen Jahren das kreative Schneiden von Buchsbäumen angeeignet. Diese formt sie mit der Schere zu Kugeln und Vögeln. Was die Gestaltung ihrer grossen Oase anbelangt, so sei diese nie abgeschlossen. Erwin Meyer-Rhyn dazu: «Uns wachsen immer wieder neue Ideen im Kopf, die wir verwirklichen wollen.» Weitere Beiträge zu unserer Serie: meineoase.bernerzeitung.ch>

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