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Ein Jungautor mit Gehör für Flüchtlinge

In seinem Debütroman «Am Fusse der Festung» porträtiert der in Thunstetten wohnhafte Johannes Bühler Flüchtende, die auf ihrem Weg ins vermeintliche europäische Paradies in Marokko gestrandet sind.

Erstlingswerk in den Händen: Johannes Bühler präsentiert seinen Roman «Am Fusse der Festung».
Erstlingswerk in den Händen: Johannes Bühler präsentiert seinen Roman «Am Fusse der Festung».
Hans Wüthrich

Strassenkontrolle in der Camargue, einer Provinz im Süden Frankreichs: Drei Polizisten umringen einen jungen Mann. «Guten Tag, Monsieur, Police Nationale, Ausländerkontrolle, Ihre Papiere bitte, woher sind Sie, wohin gehen Sie, was machen Sie hier, wer war das, der eben mit Ihnen war?»

Bei dem jungen Mann handelt es sich um Johannes Bühler, Jahrgang 1988, auf einem Bauernhof in Thunstetten gross geworden. In dieser Szene seines Erstlingsromans beschreibt Bühler eindrücklich ein Privileg, das den meisten von uns wohl gar nicht bewusst ist. Bühler schreibt: «Ich reiche ihnen das rote Büchlein, welches es mir als Geburtsrecht erlaubt, in solchen Fällen keine Probleme zu haben.»

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