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Die Weltmeisterin aus Langenthal

Noch selten wurde jemand so unverhofft Weltmeister wie die 21-jährige Curlerin Carole Howald. Die Langenthalerin reiste völlig unerwartet als Ersatz im Team Flims nach Kanada – und kehrte Anfang dieser Woche mit der Goldmedaille zurück.

Die bald 21-jährige Carole Howald präsentiert in der Curlinghalle Langenthal stolz ihre Goldmedaille.
Die bald 21-jährige Carole Howald präsentiert in der Curlinghalle Langenthal stolz ihre Goldmedaille.
Marcel Bieri

Carole Howald, es gibt in Langenthal zurzeit wohl nicht viele Weltmeisterinnen. Wie fühlt sich das an? Carole Howald: Es ist grossartig, ich kann mir nichts Schöneres vorstellen. Wenn mir das vor einem Monat jemand gesagt hätte, ich hätte es wohl kaum geglaubt.

Eigentlich war geplant, erst nächste Saison zur Elite zu wechseln. Wie kam es dazu, dass Sie mit dem Team Flims an die Weltmeisterschaft reisen durften? Da muss ich etwas ausholen: Vor der Schweizer Meisterschaft Mitte Februar suchte das Team um Skip Binia Feltscher-Beeli einen Ersatz, weil sich eine Spielerin verletzt hatte. Da fiel auch mein Name. Sie fragte mich, ob ich interessiert sei. Nachdem ich von meinen Vorgesetzten die Zusage für eine Woche Ferien erhalten hatte, nahm ich das Angebot an.

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