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Die Spitex schlägt Alarm

Würden die vom Regierungsrat angekündigten Sparmassnahmen umgesetzt, könnte die Spitex dem Grundsatz «ambulant vor stationär» bei abgelegen wohnenden Patienten kaum mehr nachleben.

Die Rentabilität der Spitex-Einsätze wird durch das Sparprogramm des Kantons infrage gestellt.
Die Rentabilität der Spitex-Einsätze wird durch das Sparprogramm des Kantons infrage gestellt.
Keystone

Braucht ein Mann, der seinen Alltag noch selbstständig bewältigt, Hilfe beim Anziehen der Stützstrümpfe, muss die Spitex ausrücken. Auch wenn der Patient zuhinterst im Truber Fankhausgraben wohnt. Dass der kurze Einsatz bei der langen Anfahrt vom Spitex-Stützpunkt Langnau aus nicht rentieren kann, versteht sich von selbst. Aber die öffentliche Spitex hat eine Versorgungspflicht. Damit sie jederzeit überall Einsätze leistet, erhält sie vom Kanton pro Einwohner einen Beitrag von 14.90 Franken und zusätzlich pro Einsatzstunde 3.70 Franken. So ist das in einem Leistungsvertrag klar festgeschrieben.

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