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Die Schangnauer geben nicht auf

Innert sechs Jahren mussten die Schangnauer drei gewaltige Unwetter über sich ergehen lassen. Trotzdem ist am Tag nach der bisher grössten Katastrophe zwar Ratlosigkeit, aber keine Verzweiflung zu spüren.

Unwetterschutz: Die Chiene in Reichenbach im Jahr 2007, kurz vor Abschluss der Arbeiten: Dank der Verbreiterung des Flussbetts und einer höheren Brücke liessen sich beim Unwetter vom 10.Oktober 2011 Schäden von geschätzten 8,5 Millionen Franken vermeiden.
Unwetterschutz: Die Chiene in Reichenbach im Jahr 2007, kurz vor Abschluss der Arbeiten: Dank der Verbreiterung des Flussbetts und einer höheren Brücke liessen sich beim Unwetter vom 10.Oktober 2011 Schäden von geschätzten 8,5 Millionen Franken vermeiden.
Rolf Neeser/zvg
Von der Mobiliar unterstützte Unwetterschutzmassnahmen.
Von der Mobiliar unterstützte Unwetterschutzmassnahmen.
Ganze Strassen wurden überflutet.
Ganze Strassen wurden überflutet.
Leserreporter
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Am Tag nach der Flutscheint wieder die Sonne in Schangnau. Die Emme zeigt sich von ihrer bescheidenen, unschuldigen Seite.

Dass sie ganz anders kann, sieht man beispielsweise vor dem Schulhaus Bumbach, wo sich auf dem Platz, wo normalerweise das Postauto hält, Schwemmholz häuft. Gegenüber kratzt ein Mann mit der Schaufel Schlamm zusammen. Zwischendurch erzählt er zwei Kollegen, wie er tags zuvor wohl als der letzte Schangnauer über die Roseggbrücke gefahren sei. Zwei Minuten später sei sie weg gewesen.

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