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Die kantonale Drohung hat gewirkt

Die Gemeinde Niederösch wird ein zweites Mal darüber abstimmen, ob sie Fusionsabklärungen mit den Nachbargemeinden Oberösch und Ersigen aufnehmen will. Ein erster Anlauf war gescheitert. Der Kanton hatte der Gemeinde gedroht, die finanzielle Unterstützung zu kürzen.

Alleine oder gemeinsam in die Zukunft? Diese Frage müssen sich die Einwohner Niederöschs erneut stellen. (22.5.2014)
Alleine oder gemeinsam in die Zukunft? Diese Frage müssen sich die Einwohner Niederöschs erneut stellen. (22.5.2014)
Thomas Peter
Auf dem Boden:  Iris Balmer (Oberösch), Simon Werthmüller (Ersigen) und Andreas Friedli (Niederösch) reichen sich die Hand. Allerdings liegt es an den Stimmbürgern, ob die Fusionsabklärungen konkreter werden.
Auf dem Boden: Iris Balmer (Oberösch), Simon Werthmüller (Ersigen) und Andreas Friedli (Niederösch) reichen sich die Hand. Allerdings liegt es an den Stimmbürgern, ob die Fusionsabklärungen konkreter werden.
Thomas Peter
In der Luft: Wird Ersigen  jemals mit Ober- und Niederösch fusionieren? Vorne im Bild das Gebiet Osterstall/Burgdorfstrasse, im mittleren Bildbereich die Sandrütine und ganz oben mit der Linde  der Lobärg.
In der Luft: Wird Ersigen jemals mit Ober- und Niederösch fusionieren? Vorne im Bild das Gebiet Osterstall/Burgdorfstrasse, im mittleren Bildbereich die Sandrütine und ganz oben mit der Linde der Lobärg.
Walter Pfäffli
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Eigentlich sind demokratisch gefällte Entscheide sakrosankt. Wenn also die Gemeindeversammlung von Niederösch zum Schluss kommt, autonom bleiben zu wollen und Fusionsverhandlungen ablehnt, müsste der Gemeinderat diese Haltung akzeptieren und im Sinn des Stimmvolks handeln. Im Fall von Niederösch ist die Situation jedoch kompliziert: Ende April hatte sich eine knappe Mehrheit der Stimmberechtigten dagegen ausgesprochen, mit den Nachbargemeinden Oberösch und Ersigen Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss zu führen.

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