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Die Hanfplantage im Maisfeld war keine gute Idee

Ein Landwirt, der auf seinem Maisfeld im Emmental Hanf angebaut hatte, wurde zu einer bedingten Freiheits- und einer Geldstrafe verurteilt.

Die Geschichte nahm im September 2011 ihren Anfang, als infolge eines anonymen Hinweises eine Polizeipatrouille in einer grösseren Gemeinde des oberen Emmentals auf einem Maisfeld vorfuhr. Dort waren die Erntearbeiten im Gange. Aber nicht nur von Mais, sondern auch von Hanf. Die Ermittlungen führte die Staatsanwaltschaft zur Erkenntnis, dass es sich beim Maisfeld nur um die Spitze des Eisberges handelte. Schliesslich legte diese in elf Anklagepunkten dar, dass der heute 40-jährige, nicht vorbestrafte Landwirt mit dem Anpflanzen von Hanf und dem Finanzieren und Betreiben von Hanfindooranlagen längere Zeit gegen das Betäubungsmittelgesetz verstossen hatte. Die Staatsanwaltschaft forderte zwei Jahre Gefängnis bedingt und eine unbedingte Geldstrafe von 6000 Franken.

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